Breminale 2011 findet vom 6. bis 10. Juli statt

BREMINALE Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH

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Breminale 2010



Das Programmheft der Breminale 2010 zum download
Fast alle Bands von 2010 im Breminale-Kanal von last.fm hören: http://www.lastfm.de/festival/1210888
Der Übersichtplan mit allen Künstlern und Zeiten zum download


BREMINALE 2010

BREMINALE 2010

The Koletzkis

The Koletzkis

Stereo Total

Stereo Total

The Rattles

The Rattles

Miss Platnum

Miss Platnum

Ohrbooten

Ohrbooten

Fehlfarben

Fehlfarben

The Tiger Lillies

The Tiger Lillies

Sono

Sono

Jochen Distelmeyer

Jochen Distelmeyer

Bratze

Bratze

Francoiz Breut

Francoiz Breut

Barbara Morgenstern

Barbara Morgenstern

Bernd Begemann

Bernd Begemann

Donkey Boy

Donkey Boy

BeatPoeten

BeatPoeten

Virginia Jetzt!

Virginia Jetzt!

Abuela Coca

Abuela Coca

Programmübersicht


Mittwoch 30. Juni



Treue


Rodenberg Gastspielreisen
20.00 Tom Lüneburger (D)
Egal ob allein nur mit Stimme und Gitarre, oder im Trio mit Klavier und Schlagzeug. Tom schafft eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

20.45 Francesco Wilking (D)
Der Sänger der Band Tele schreibt makellose Popsongs und ist ein aussergewöhnlich charismatischer Frontmann. In seinen Soloauftritten stellt er dies immer wieder unter Beweis.

21.30 Herrenmagazin (D)
Eine Band, die sich für keine peinliche Maskerade auf den Bühne zu schade ist, wenns nur dem Abend dienlich ist, aber gleichsam mit einem derartigen Elan an die Konzerte herangeht, dass sich der Trommler bei den letzten Takten des abschließenden Liedes beinahe vor Erschöpfung übergibt.

22.00 Hans Unstern (D)
Als hätten die späten Goldenen Zitronen ein Album unter der strengen Regie eines Leierkastenmanns im Gartenhaus einer Gründerzeitvilla, die früher mal Blixa Bargeld gehört hat, eingespielt. Zu völlig unbestimmbarer Zeit. Eine Rockband, eine Klarinette, Trompete, Piano, weißderhenkerwas, ist auch egal. Wichtig ist Hans Unstern, dieser Protegé der Neu-Berliner Ja, Panik, dem ein Refrain augenscheinlich nie wirklich wichtig war.

24.00 Die Ben Rodenberg DJ Group (D)


Baltic Raw Tower


B.O.M.B
21.00 The Dad Horse Experience (D)
Das Bremer One Man Band Festival wird am Mittwoch von der Bremer Legende Dad Horse Experience, nach eigenem Ermessen "Bremens interessantester Exportartikel seit Beck's Bier", und seinem ureigenen Keller-Gospel eröffnet.

22.00 Mr. Marcailles One Man Band (F)
Der französische Noise und Jazz Avantgardist Mr. Marcaille´s One Man Band, präsentiert eine für das Genre sehr ausser-gewöhnliche Instrumentierung, nämlich Cello und Schlagzeug.


Global Player


16.00 & 20.00 Internationaler chinesischer Bootsverleih (D)
„Nichts Schönres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“ fand schon Ingeborg Bachmann. Die Sängerin Cora Frost und die Frost-Familie haben das zum Anlass genommen, für die Breminale in einem internationalen chinesischen Bootsverleih exclusive Bootsfahrten, Blumenfahrten, Sommerwiesen-Sonnenfahrten und Loveboat-Verlobungsfahrten anzubieten – und die berühmte Wunschbootbauerei: Jeden abend um 20 Uhr ist Abfahrt aus dem Hafen der Wünsche: Sommer in Bild und Ton! Musik! Chinesisches Eis! Täglich wechselndes Programm! Da treffen sich unsichtbare Fische, werden Pilz- und Blumentänze zelebriert, das
Blumenorakel befragt und da dürfen natürlich auch unverschämte deutsche Glühwürmchen nicht fehlen.

17.00 Circo Paniko & Twistedfairground (IT)
Gleich beim Hal-Över-Anleger gastiert der Circo Paniko aus Italien, gegründet von Zirkusartisten und Musikern, die Zirkusshows zu gesellschaftlichen Themen produzieren. Ihre aktuelle Show „„Punto di Domanda“ zeigt die Beunruhigungen der „großen Krise“ – und schöpft Kraft und Kreativität aus dem Zirkusfest und der fast intimen, familiären Atmosphäre des kleinen Zeltes. Die Artisten suchen das Gleichgewicht von Körpern und Objekten, sie fordern die Anziehungskraft heraus, mit dem Wissen das zu jeder Zeit jemand von Ihnen aus dem Gleichgewicht fallen kann: Ein ganz eigenes Bild der Welt über die charmante Ungewissheit der Realität – präsentiert vom Weser-Kurier, der die Stadt ja auch sonst täglich mit Realitäten und deren Einordnung ins Stadtleben versorgt.

20.00 Flambal Olek Feuershow (D)
Den Flambal Olek Firespace verwandeln über 25 Artisten in ein flammendes Varieté aus Feuerkunst, Tanz-Theater, Feuerspucken und Jonglage. Die Feuerkünstler von Flambal Olek aus Bremen, Münster, Hamburg und Berlin brutzeln sich mit ihren Feuer-Choreografien und Straßenshows den Weg in die Herzen ihrer Zuschauer – und versprechen: Dabei wird mehr angesteckt als erwartet und weniger verbrannt als befürchtet.

21.00 Circo Paniko "Punto di Domanda" (IT)

DeDrohme


Britischer Mittwoch
Schwankhalle präsentiert:
19.30 Black Light Orchestra (BE)
Entstanden aus einer makaberen Weihnachtspantomime im Dezember 2005, wurden der aus Brüssel kommende Mr. Diagonal und das Black Light Orchestra blitzschnell zu einem einzigartigen Kabarett - Pop Phänomen. Sie kombinieren belgischen Surrealismus und englischen Pop mit klassischen Inszenierungen.
Eine Show für alle Fans des ahistorischen Kostümfilmes und britischem Humor, und für alle die Mr. Jack, Mr. Ben und Mr. Bean kennen und lieben gelernt haben.

21.00 The Tiger Lillies (UK)
The Tiger Lillies sind eindeutig das Schrägste und Schärfste, was die englische Musikszene momentan zu bieten hat.
Ihre Geschichten stammen aus den Grenzbereichen der Gesellschaft, keine Provokation ist ihnen fremd. Über jahrmarktartige Musik legt sich unerwartet die Falsettstimme von Martyn Jaques, um in der Fantasie der Zuhörer eine Welt aus Schaustellern, Magiern, Betrügern, Gauklern und Halbweltdamen zu zaubern. 1989 gegründet und weltweit zur gefeierten Kultband avanciert, begeistern die drei Londoner mit ihrer einzigartigen Mischung aus radikaler Oper, Varieté und Vaudeville.

22.30 Kapelle Herrenweide (D)
Kapelle Herrenweide produziert die krudestmögliche Mixtur aus leck-mich-am-Arsch-Poesie, herzwärmender Romantik, nihilistischer Realitätsverneinung und psychopathologischem Humorverständnis. Einander traditionell spinnefeind beargwöhnende Musikstile werden zur Zwangsehe geknüppelt. Der Hahn in diesem Korb ist der Rock. Er hält sich einen schmucken Harem, in dem Polka, Minnelied, Pop, Hamburger Schule, finnischer Tango, deutscher Urlaubsschlager, Extremliedermaching, Country und noch allerhand hübsche Bräute mehr um die Gunst des Paschas buhlen. Das Endprodukt dieser rasanten Melange sitzt fröhlich schmunzelnd und schräge Melodien krähend zwischen allen Stühlen. Dazu werden meist deutsche Texte gereicht.

swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Zeiglers wunderbare Welt des Pop
19.30 Daniel Carlson (USA)
Der Sänger, Songschreiber und Gitarrist Daniel Carlson wuchs in Chicago auf. Nach einem drei Jahre langem Abstecher in Süd Kalifornien, landete er in den frühen 90ern in New York City. Die nächsten fünf Jahre verbrachte er damit in verschiedenen lokalen Rockbands zu spielen, danach setzte er sich von der Szene ab um die musikalische Route die er eingeschlagen hatte noch mal zu überdenken.Ein glücklicher Zufall wollte es, dass Carlson dabei schnell über die damals aktuellen Platten von den High Llamas stolperte.Diese wundervoll geschriebene, akribisch arrangierte Kammerpopmusik, die sich deutlich von dem power pop den Carlson spielte unterschied, repräsentierte und zeigte ihm eine völlig neue Richtung. Er tauschte seine elektrische Giitarre gegen Cellos, ein Waldhorn, Mellotrons und Moogs und verbrachte die nächsten Jahre damit alles was er jemals übers Musik machen gelernt hatte, neu zu erlernen.

20.30 Orwell (FR)
Brillanter Barock - Pop vom Franzosen Jerome Didelot, randvoll mit fröhlichem und flottem französischen Pop.
Die Musik erinnert an Melodien der 1960er-Jahre. Sie ist zart, fröhlich, poppig, mühelos und melancholisch zugleich - oder einfach: brillant, sagt Arnd - und ist mit dieser Meinung nicht allein. Orwell verknüpfen in ihren Stücken retrospektiven Britpop mit Chansonelementen und französischen Texten. Nachdem sie 2003 schon einige erfolgreiche Konzerte in den USA gespielt haben, stellen sich die Fünf nun auch dem Bremer Publikum vor.
Die Musik von Jerome Didelot und seiner Band Orwell versetzt ihre Zuhörer umstandslos in imaginäre Pool-Partyszenen im Laurel Canyon, der Wiege des amerikanischen Westcoast-Rock, oder französische Detektivfilme, die nie gedreht wurden. Beatles, Beach Boys, Burt Bacharach, tief eingeatmet durch den Filter des (natürlich filterlosen) französischen Chanson stehen auf dem Programm. Orwells neues Album "La genie humain" ist ein geradezu verschwenderisch bestücktes Füllhorn üppig arrangierter Songkunst, mit Hang zum Easy Listening, aber immer auch zu sorgsamst ausgetüftelter Filigranarbeit, wie sie zuletzt nur von den High Llamas geleistet wurde.

22.30 Jochen Distelmeyer (D)
Mehr als 2 Jahre sind seit der Auflösung seiner wegweisenden Band Blumfeld vergangen, die mit ihm als Kopf, Sänger und Gitarrist Musikgeschichte geschrieben hat. Mit Blumfeld prägte er eine ganze Generation von Bands und Künstlern.
Mit seinem neuen Album „Heavy“ schlägt Distelmeyer ein neues Kapitel seines künstlerischen Schaffens auf und präsentiert sich einmal mehr als Songwriter der Stunde. Der eindeutige, druckvolle und abwechslungsreiche Sound setzt sich deutlich von den zeitgenössischen Standardproduktionen ab.
Mit eindringlicher Klarheit behandelt Distelmeyer die existentiell menschlichen Themen von Liebe und Glück, Verlust und Trauer, Freude und Wut - vor dem Hintergrund einer Welt im Wandel. Weiter machen, bei sich sein, lieben, aufstehen gegen Ungerechtigkeit: Distelmeyer nimmt uns an die Hand und gibt uns mit jedem seiner Lieder zu verstehen, dass wir gemeint sind.


Weltbühne


Bremen Eins präsentiert:
19.00 Alexander von Rothkirch (D)
Als Singer/Songwriter, der seine Musik als acousticfunkpop beschreibt, ist es echt nicht einfach, einen Act wie Stanfour zu supporten. Wenn du dann noch alleine auf der Bühne stehst, stellst du dir die Frage: "Pass´ ich hier eigentlich hin?" noch bevor es das Publikum macht. Getan hab ichs dennoch - und das war gut so. Meine Songs, die sich stitlistisch wohl am besten zwischen Jack Johnson, Bill Withers und John Mayer einsortieren lassen, kamen an. Egal ob vor eingefleischten Stanfour Fans, im Casino Esplanade oder auf dem Spielbudenplatz in Hamburg.

20.00 Zeitweise (D)
"Zeitweise" - vielleicht eine Anspielung darauf, das Ohr auf der Brust der Zeit zu haben, um zu verstehen, in welchem Takt das Leben schlägt - schaffen es Anfang 2008 in's Finale des größten norddeutschen Bandwettbewerbes "Live in Bremen" und belegen bei ihrem erst dritten Konzert überhaupt vor 1200 Menschen im bremer Schlachthof den zweiten Platz. Die Musik ist laut, schnörkellos und ein bisschen Punk.

22.00 Lord Mouse and the Kalypso Katz (D)
Seit einigen Jahren gewinnt die Musik, die aus Trinidad Tabago stammt, mehr und mehr an Popularität. Dabei hebt sich der Calypso von der Schiene der „exotischen, doch ein wenig angestaubten“ Weltmusik ab und erhält dadurch Einzug in hippe Clubs. Die bunte 16-köpfige Band aus Berlin vereint Musiker aus aller Welt, gewürzt von sechs Backgroundsängerinnen und Tänzerinnen, sowie den Stimmakrobatiken von Mastermind Lord Mouse. Durch die verschiedenen Einflüsse aus vielen Ländern kommen, gibt es kaum eine vergleichbare Calypso Band. Live ist das energetische Ensemble ein pures Erlebnis.

Flut


Das Ska Fest
20.00 Distemper (RUS)
Distemper aus Moskau ist ein Quintett, dass in 20 Jahren Bandgeschichte eine perfekte Symbiose aus schnellen Punkrhythmen und tanzbaren Ska-Elementen entwickelt hat, und mit der Reibeisenstimme des Sängers Dazent und dem Maskottchen, dem „Verrückten Hund“, das Publikum jedes Mal zum Toben bringt.

22.00 Mad Monks (D)
Mad Monks, ebenfalls ein Fünfer, und zwar der Weltberühmteste aus Bremen, steht für Ska Punk, der jedoch mit verschiedensten Zitaten aus Reggae, Country, Folk, Western, Pop und Rotzrock angefüttert wird. Und live? Wer jemals die Weihnachtskonzerte der Band erlebt hat, weiß: Euphorisch eben.




Donnerstag 01. Juli



Treue



18.00 Samote and the flash (D)
Die 3-köpfige bremer Akustikformation Samote & The Flash steht für ein abwechslungsreiches und charismatisches Repertoire: Eine Reise von groovigem Reggae zu souligen Balladen macht den unverwechselbaren Sound dieser Band aus.

20.30 Caracho (D)
Die drei Hamburger Blondinen mit Schnauzer nennen sich CARACHO und benehmen sich auch so. Sie wären gern Paparazzi Motiv, um Arm in Arm mit Victoria Beckham, Lisa Minelli, Gloria Estefan und Roy Black das Gala-Cover zu schmücken. Das sollte auch kein Problem sein, bedenkt man, dass Caracho die gleichen musikalischen Wurzeln hat. Hackfleisch produzierendes Elektropunk-Massaker irgendwo zwischen Prodigy und Trio haben ihre Idole ja über Jahrzehnte vorgelebt.


21.45 Peacocks (D)
The Peacocks haben in ihrer Heimat nach wie vor einen relativen Ausnahmestatus inne. Rockabilly und Psychobilly sind in der Schweiz nicht gerade übermäßig angesagt, und dennoch hat es das Trio bis weit über die Grenzen des neutralen Nachbarstaates hinaus zu Ruhm gebracht.


23.00 Urlaub in Polen (D)

24.00 Tanztrieb Minimale (D)
Minimal Elektro Party mit dem Team 12" Attitude


Baltic Raw Tower


B.O.M.B
21.00 Ris de veau (F)
Am Donnerstag eröffnet der französische Saxophonist Cedric Thimon das Programm mit seinem experimentellen One-Man Jazz Ensemble RIS DE VEAU.

22.00 One Man Destruction Show (AU)
Danach attakiert die australische ONE MAN DESTRUCTION SHOW unsere eingerosteten Hörgewohnheiten mit einem wilden Mix aus Rythm`n`Blues, Punk und Trash Rock`n`Roll á la Hasil Adkins


Global Player


14.00 KinderBreminale

15.30 Piratenfahrt

16.00 & 20.00 Internationaler chinesischer Bootsverleih
„Nichts Schönres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“ fand schon Ingeborg Bachmann. Die Sängerin Cora Frost und die Frost-Familie haben das zum Anlass genommen, für die Breminale in einem internationalen chinesischen Bootsverleih exclusive Bootsfahrten, Blumenfahrten, Sommerwiesen-Sonnenfahrten und Loveboat-Verlobungsfahrten anzubieten – und die berühmte Wunschbootbauerei: Jeden abend um 20 Uhr ist Abfahrt aus dem Hafen der Wünsche: Sommer in Bild und Ton! Musik! Chinesisches Eis! Täglich wechselndes Programm! Da treffen sich unsichtbare Fische, werden Pilz- und Blumentänze zelebriert, das
Blumenorakel befragt und da dürfen natürlich auch unverschämte deutsche Glühwürmchen nicht fehlen.

17.00 Circo Paniko & Twistedfairground (IT)
Gleich beim Hal-Över-Anleger gastiert der Circo Paniko aus Italien, gegründet von Zirkusartisten und Musikern, die Zirkusshows zu gesellschaftlichen Themen produzieren. Ihre aktuelle Show „„Punto di Domanda“ zeigt die Beunruhigungen der „großen Krise“ – und schöpft Kraft und Kreativität aus dem Zirkusfest und der fast intimen, familiären Atmosphäre des kleinen Zeltes. Die Artisten suchen das Gleichgewicht von Körpern und Objekten, sie fordern die Anziehungskraft heraus, mit dem Wissen das zu jeder Zeit jemand von Ihnen aus dem Gleichgewicht fallen kann: Ein ganz eigenes Bild der Welt über die charmante Ungewissheit der Realität – präsentiert vom Weser-Kurier, der die Stadt ja auch sonst täglich mit Realitäten und deren Einordnung ins Stadtleben versorgt.

20.00 Sienta la Cabeza(ES)
Interaktive Hairdressing Performance
Auf der Bühne zwei Friseurinnen und ein DJ. Alltagsgegenstände werden recycelt und auf eine ungewöhnliche Art verwendet. Diese Show überschreitet die Ordnung der Dinge, so dass die ZuschauerInnen zum Betrachteten werden. Nach zwei Stunden wird dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis, wo der Schaffung und audio- visuellen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Hairdressing eine interaktive Show im Rhythmus der Musik, in der keine Haare geschnitten werden!

20.00 Alsomirschmeckts! -Theater (D)
Das Alsomirschmeckts!-Theater ist ein Verbund freier Kunst- und Kulturschaffender. Unser Hauptanliegen ist die Gestaltung und Förderung institutionell unabhängiger Theaterproduktionen in Bremen und über die Landesgrenzen hinaus sowie die Zusammenführung und somit Freisetzung künstlerischen Potenzials.

20.00 Flambal Olek Feuershow (D)
Den Flambal Olek Firespace verwandeln über 25 Artisten in ein flammendes Varieté aus Feuerkunst, Tanz-Theater, Feuerspucken und Jonglage. Die Feuerkünstler von Flambal Olek aus Bremen, Münster, Hamburg und Berlin brutzeln sich mit ihren Feuer-Choreografien und Straßenshows den Weg in die Herzen ihrer Zuschauer – und versprechen: Dabei wird mehr angesteckt als erwartet und weniger verbrannt als befürchtet.

21.00 Circo Paniko "Punto di Domanda" (IT)

22.00 Klementine Busch & Abdul Alhazred (D)


DeDrohme


Gecoverter Donnerstag


17.00 Podiumsdiskussion: ZUKUNFTS-MUSIK Musikwirtschaft 2020: Schall oder Rauch?
KLUB DIALOG – SATELLIT auf der Breminale 2010
Im Rahmen des EU-Projektes Creative City Challenge veranstaltet die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH eine Podiumsdiskussion unter dem Titel ZUKUNFTS-MUSIK. Musikwirtschaft 2020: Schall oder Rauch?. Der Eintritt ist frei.
Welche innovativen Verwertungsformen bringt der Wandel in der Musikindustrie in den
kommenden Jahren mit sich? Und was bedeutet das letztlich für den Musiker...?
Im Rahmen der vielversprechenden Podiumsdiskussion ZUKUNFTS-MUSIK werden acht namhafte Experten anhand von Thesen aufzeigen, worin die Chancen im digitalen Zeitalter für die Musikindustrie bestehen und wie vor allem die Musiker mit den neuen Herausforderungen umgehen können. Moderiert wird die Veranstaltung von Kai Stührenberg (Teamleiter Innovation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH) und Oliver Heinz (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Heinz & v. Rothkirch Rechtsanwälte), beide verfügen selbst über jahrezehntelange Erfahrung als Musiker.



20.00 Kristof Schreuf
Kristof Schreuf war Sänger und Texter von Kolossale Jugend, einer der Ausnahmebands der sogenannten Hamburger Schule.
Seit den 90er Jahren schreibt er für diverse Zeitschriften, z.B. Spex, TAZ und Junge Welt. Nach dem Ende von Kolossale Jugend gründete Schreuf 1995 die Band Brüllen. 2003 wurde er von Iris Radisch für den Bachmannpreis vorgeschlagen. Er las den Text "Wahrheit ist das wovon Männer gerne behaupten, dass es ihnen um sie geht." Er schreibt an dem Buch Anfänger beim Rocken, das in der „Edition Suhrkamp“ erscheinen soll.
Seine erste Soloplatte „Bourgeois With Guitar” wird an seinen Coverversionen-Ausflug anknüpfen und im April 2010 bei Buback Tonträger erscheinen.

21.00 Annamateur & Außensaiter (D)
Anna Maria Scholz, alias Annamateur, dreimalige Dresdnerin des Jahres – Sie ist das Beste, was einem Publikum passieren kann. Antidiva, Alphaweibchen, naturstoned - mit ihrem Mordsorgan, entwaffnender Persönlichkeit und enormer Wandlungsfähigkeit zieht sie ihre Zuhörer im Nu in ihren Bann. Ihre Abende sind theamusikalisch, ihre Lieder musitralisch. Sie zersingt Bandbreiten, passt in keine Schublade – optisch nicht, und schon gar nicht musikalisch. Sie improvisiert und interagiert mit dem Publikum. Immer spontan, immer anders. Man darf sich auf höchstem Niveau überraschen lassen, von bearbeiteten Coverversionen von Tom Waits, Charlie Parker, Charles Aznavour und Zarah Leander, bis hin zu bitterbösen Dalida-Schlagern und eigenen Titeln.
Besetzung: Christoph Schenker (Cello) und Samuel Halscheidt (Gitarre)

22.30 Sch…Liebe (D)


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Live in Bremen / Stage Europe
17.30 Kapthijn (NL)
Kapthijn, Gewinner der diesjährigen High School Music Competition ist das neue Sprachrohr der holländischen Hip Hop Szene. Gemeinsam mit seiner Crew MC Mitss und DJ Stefanovici ist Kapthijn ein Garant für starke Texte und fette Beats, die die Crowd rocken werden. Die Energie dieser Jungs ist definitiv ansteckend!

18.20 A Day of Mine (D)
Selbstbewusst und unerschrocken leitet das Quintett das bisher heißeste Jahr ihrer
Karriere ein! Menschlich und musikalisch gereift, überzeugen die Jungs live mit einer Power, die jeden
Körper von Kopf bis Fuß mitreißt. Der neue Sound wird dem Publikum bei jedem Gig um
die Ohren gehauen, dass die Wände nur so wackeln. Auf jeder Position ist die Band
exzellent besetzt. Der charismatische Frontman Juli weiß mit extremer Vielseitigkeit an
den Vocals zu überzeugen. Neben knallharten Screams und glasklaren Clean-Vocals
schallt auch schon mal der ein oder andere Sprechgesang über die Anlage.
Kaum jemand, der die Band nicht kennt, würde vermuten, dass es sich bei den fünf
Lilienthaler Jungs um einen deutschen Act handelt. Sound und Show erinnern stark an
etablierte Major-Bands, wobei A Day of Mine keinen Vergleich scheut.

19.10 No Way (FR)
Am Anfang waren sie „nur“ vier High School Jungs, die, verrückt nach Punk Rock, eine Band gründeten, um ihren eigene Musik zu machen. Nach nur einem erfolgreichen gemeinsamen Jahr gehören sie nun zu den Finalisten des französischen Wettbewerbs CLASS’EUROCK und warten mit komplexen Gitarrenriffs, tiefen Sounds und einem Mix aus Punk Rock, Hip Hop und Metal auf. NO WAY ist definitiv eine Band, die man live gesehen haben muss.

20.00 Nut basement (D)
2008 gegründet von 8 Musikern und einem Produzenten die sich dem Soul, Funk, Jazz, Rock und Hip Hop verschrieben fühlen. Die Zusammenarbeit der einzelnen Musiker ergab sich spontan auf einer Kellerparty am Güterbahnhof im Künstlerhaus Verein 23. In einem der dortigen Proberäume wurde zusammen gejammt und bis in den frühen Morgen gefeiert. Trotz der unterschiedlichen musikalischen Herkünfte der Künstler waren alle so vom Ergebnis überzeugt und beschlossen das „Zufalls-Projekt“ unter dem Namen NUT BASEMENT fortzuführen.
Das musikalische Resultat wird dominiert durch stimmgewaltige und facettenreiche Vocals der 3(!) Sänger, die trotz der Besinnung auf die guten alten Hip Hop Beats, immer wieder in den Vordergrund treten. Zum Kopf-nick-Faktor gesellen sich Gitarren, Drum, Bass und Keyboard Tunes und kreieren so den besonderen Stilmix von NUT BASEMENT.
Das scheinbare Durcheinander von musikalischen Einflüssen und Einzelkünstlern fügt sich harmonisch zu einem gewaltigen Klanarsenal zusammen und ist deshalb auch live ein besonderes Erlebnis.
Auf der Bühne bieten NUT BASEMENT nicht nur chillige Beats und Sounds sondern sorgen vielmehr für eine ausgelassene Partystimmung zum Abschalten. Musik von Könnern für Kenner die auch Live überzeugt. Was am Ende des Abends bleibt ist ein Soundorgasmus für Hammer, Steigbügel und Hypothalamus


21.00 Mhoo (NO)
Mhoo ist die größte kleine Neuentdeckung aus Norwegen! Mit Bass, Gitarre, Trompete, Kazoo und Mundharmonika und ihren sensibel ironischen Texten begeisterten die vier jungen Musiker Anfang des Jahres die Jury der norwegischen Musikkonferenz by:Larm und machten in der Presse von sich reden, was einen proppevollen Festivalkalender nach sich zog. Dem Charme und der Spielfreude, die diese Band auf der Bühne versprüht, kann sich niemand entziehen!

22.00 Kleinstadthelden (D)
Die Geschichte der Gewinner des Bandwettbewerbs „live in Bremen 2009“ beginnt – richtig – in einer kleinen Stadt. Osterholz-Scharmbeck heißt die und liegt in der Nähe von Bremen. Die Wege sind kurz in so einer kleinen Stadt. Ein paar Schritte rüber zu den besten Freunden, ein paar Meter weiter bis
zum Proberaum. Eigentlich ist alles da, was man braucht. Aber erst der Schritt hinaus in
die weite Welt macht aus den Jungs aus der kleinen Stadt die Helden der Kleinstadt –
kleinstadthelden, eben weil sie den Schritt gewagt haben, nicht nur Kleinstadt zu sein.
Ihre Musik ist unbekümmert und ungestüm, Songs für die Großstadt mit der ungebremsten Energie des Aufbruchs. Hier wird nix festgefahren, hier ist alles echt. Das ist das Leben aus der Sicht von vier Jungs Mitte 20.

23.05 Fucking in Champagne (D)
Gewinner des Bandwettbewerbs "live in Bremen 2010". Fucking in Champagne, das bedeutet frei aus dem russischen übersetzt „eine neue Liebe ist wie ein neues Wunder“. Seit Bandbeginn 2008 ergeben sich überbordende Gitarren dreckig und zuckersüß in StonerPop und Punkrock. Verspielt und verschwitzt wie Jungverliebte, emphatisch auf den nächsten Höhepunkt zusteuernd. Die autobiographischen Aspekte: Vier haarige Bremer Boys zwischen 23 und 25 Jahre, die Mut zur Lücke beweisen. Jeans, Handschellen, Röhrenamps. Heraus kommt dabei stürmende, drängelnde Musik. Mit dem Sendungsbewußtsein von Mitte Zwanzig und der Energie der Adoleszenz erblüht hier etwas Besonderes. Auf den ersten Kuss folgt ein Riss am Ohrring. Und dies ist kein Märchen mit einem guten Ende. Dies ist ein Märchen mit einem richtig guten Ende. Ungefähr so, als ob Zucker Diabetes heilen könnte.


Weltbühne


Beat Club & Friends:

19.05 Beat Club House Band

20.00 Krissy Matthews (D)

21.00 Michael Augustin (D)
Lesung

21.15 Errorhead (D)
Ein Weltstar an der Gitarre ist bereits Marcus Deml.Das amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ kürte ihn unlängst zu einem der besten drei Gitarristen der Welt. „Ich glaube ich bin im Himmel. Meine Gebete wurden offensichtlich erhört, denn hier ist die Bluesrockplatte, auf die ich seit den 70ern gewartet habe“, schrieb völlig losgelöst ein Kritiker. Demls Band “Errorhead“ und ihr Modern Hippie Sound wird den Osterdeich mit Sicherheit zum Beben bringen.

22.30 The Rattles (D)
Als die Beatles im Herbst 1960 in Hamburg spielten, entstand eine enge Freundschaft mit Herbert Hildebrandt und Achim Reichel, die daraufhin ihre eigene Band gründeten: Die Rattles.
45 Jahre später blicken die Gründungsmitglieder der noch heute aktiven Band auf eine mehr als bewegte Zeit zurück. Mit dem Star-Club kamen die ersten Erfolge und die erste Englandtournee mit den Rolling Stones, die
im Vorprogramm der Rattles spielten, die Bravo-Blitz-Tournee 1966 mit den Beatles und diverse Umbesetzungen der Band, die in dem Riesenhit "The Witch" gipfelten.


Flut


Flut rockt
15.00 BremerBarthaar’s T-Shirt-Siebdruck (D)
An allen Tagen gibt es wieder den BremerBarthaar’s T-Shirt Siebdruck, also T-Shirt oder anderen Stoff mitbringen und live bedrucken lassen.

20.00 Jinx (D)
Sie rocken sich seit elf Jahren die Finger und dem Publikum auf zahlreichen Festivals und in Norddeutschlands Clubs die Füße wund. Jinx aus Nienburg sind trotzdem gerade mal Anfang zwanzig und spielen Punk, Ska und Progressive.

21.15 Remington Beach Club (D)
Remington Beach Club aus Bremen wissen ebenfalls mit tanzbarem Indie-Punk’n’Roll das Publikum zu überzeugen. Die rollende Rhythmuslokomotive aus zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug transportiert Dr. Smidtrocks Stimme, mal zuckersüß, mal kantig.

22.30 Das Pack (D)
Das Pack kommt aus Hamburg, klingt wie die ganz frühen Beastie Boys, sind aber nur zu zweit. Hier wird gerockt, gemosht, HipHop und Metal sind auch dabei, und das Ganze mit deutschen Texten zwischen kolossalem Rabauken Gesang und grazilem Gegröle. Die textlichen Grenzgänger balancieren souverän zwischen Poesie und Polemik. Hier ist Bewegung drin, wie man es von Pensen, auch Monsters of Liedermaching, und Flozze nicht anders erwartet.

20.30 Fiction-fake & fashion (D)
X-screen Kurzfilme
Unter dem Titel „fiction-fake + fashion“ gibt es im Nachtprogramm erlesene Kurzfilme von X-screen, einer Kurzfilminitiative der HfK Bremen.



Freitag 02.Juli



Treue


Songs & Whispers
17.00 Axel Kruse (D)
Songwriter aus Bremen

17.30 Sven Weiss (D)
Frontmann der Hamburger Band Beauty of Ok mit entzückend einfühlsamen Songs.

18.00 Reza (FR)
Der französische Musiker Reza Hatami mischt Chanson mit indischen Wurzeln. Eine Prise Amerikana und britische Popballade. Schöne Folgen der Globalisierung !

18.30 Katey Brooks (UK)
Katey Brooks Gesang berührt ihre Zuhörer mit einer kraftvollen wie gleichermaßen sanften Stimme. Beeinflusst durch Tracy Chapman und Joni Mitchell spielt die Gitarristin mit der ganzen Bandbreite ihrer Stimme und schafft so in Kombination eine eindrucksvolle musikalische Atmosphäre in ihren Stücken.

19.00 KC MC Kenzie. (D)
K.C. McKanzie. Ihre Lieder beschränken sich im Grunde auf die wesentlichen Komponenten ausgereifter Musik, sind äußerst geradlinig und treffen somit ohne größere Umwege zielsicher Herz und Ohren. Genau die Punkte, an denen sich schon bald darauf ein wohltönendes Feuerwerk entzündet. Von morbider Schönheit und mit staubigem Glanz.

20.00 Roger Tarry (UK)
Der Name Roger Tarry steht seit dem Jahr 2002 als Synonym für zarte, bittersüße Melancholie.
Seine Debüt-EP "It's Not You’" gespielt vom britischen Radio1 DJ Steve Lamacq blieb im Vereinigten Königreich nicht ungehört. Auch die Sprecher Gary Smith und Richard Pitt von Bristols Star 107 FM schickten den Track "Walk with me" mit den Worten "beautiful, beautiful, beautiful" on Air

20.30 Pollyanna (FR)
Pollyanna ist ein Indie-Folk Projekt aus Paris mit englischen Texten. Auf ihrem zweiten Album „ON CONCRETE“ präsentiert Isabelle Casier bittersüße Texte in Kombination mit wundervollen Arrangements. Unter Zuhilfenahme von Cello, Ukulele und anderen akustischen Instrumenten schafft sie ihr eigenes kleines musikalisches Universum, welches Einflüsse von Laura Veirs, PJ Harvey oder Smog aufweist.

21.00 Neil Gay (The Cedar) (UK)
The Cedar aus Bath und Bristol kommend, präsentiert eine Mixtur aus Folk und Indie beeinflußt von Pink Floyd, Radiohead und den Beatles. Ihr außergewöhnlicher Sound besticht besonders durch die Vielzahl der eingesetzten Instrumente wie u.a. Ukulele, Banjo und Glockenspiel. Die nachdenklichen Texte des Sängers Neil Gay erzeugen eine Atmosphäre, die zum Zuhören und Entspannen einlädt.

21.30 Lena Steinbrink (D)
Die erst 15 jährige Bremer Schülerin Lena Steinbrink hat einen festen Platz im Songs & Whispers Cyklus. Als support spielt sie mitlerweile auch gemeinsam mit Goeff Walsh.

21.45 Geoff Walsh (Outroads) (UK)
Die Songs der Band sind berührend und tiefgehend, auch wenn sie auf den ersten Blick eher einfach anmuten. Inzwischen hat die Gruppe mehrere Alben veröffentlicht. Das nächste Album soll Mitte 2010 erscheinen.

23.45 Cajita (UK)
Das Zauberwort ist: Atmosphäre. Mit überwiegend ruhigen Pop-Songs wollten sie die Hörer berühren, was – maßgeblich mitbedingt durch die eingängige und kräftige Stimme Alexander McKenzies auch gelingt.

22.15 Alexander Mc Kenzie & The Underpaid (NL)
Jay Chakravorty alias Cajita ist ein Musiker aus Bristol, der Computer, Instrumente und Stimme für seine Songs einsetzt. Cajitas Musik wird als „songwrongtronica Genius“ beschrieben, voll von melancholischer und tanzbarer Schönheit. Seine Live-Konzerte zeichnen sich durch eine Mischung aus Elektro, Beats, stimmiger Harmonie, Gitarren und Piano aus. Er tourte bereits in Europa und den USA und trat als Support für Künstler wie Björk, Ulrich Schnauss und Plaid auf. Sein Debüt-Album „The Ellipses“ wurde im Juli 2009 veröffentlicht.

24.00 Tower Auswärtsspiel Unterdeck
Olli Brock und sein Dj Team legen in gewohnter Qualität auf und Rocken das Boot bis der morgen Graut.


Baltic Raw Tower


B.O.M.B.
20.00 Mighty Mike(D)
Der Freitag wird eingeläutet von dem Rock`n`Roll Notoriker Mighty Mike.

21.00 Kitty Reed (D)
Zarte Country-Klänge in der Tradition von Linda Ronstadt oder Dolly Parton.

22.00 Rocco Recycle (D)
Einen krönenden Abschluss findet dieser Abend mit der durchgeknallten One Wild Man Performance von ROCCO RECYCLE, der, um seinem Namen gerecht zu werden, alle Instrumente aus Sperrmüll und Alltagsschrott recyclet. Ganz und Gar silbern angemalt und mit seinen selbstgebastelten Instrumenten wirkt er wie eine Mischung aus Daniel Düsentrieb und Silver Surver.

Global Player


14.00 KinderBreminale

15.30 Piratenfahrt

16.00 Titus Tunnel Jam
Im Rahmen der diesjährigen Breminale wird der eher schmuddelig daherkommende Tunnel, welcher das Weserufer mit den Wallanlagen verbindet, in einen Skateboard Playground umfunktioniert. Bereits ab Mittwoch (30.06.) werden im Tunnel und um den Tunnel herum diverse sogenannte Obstacles (skatebare Gerätschaften/Hindernisse, z.Bsp. Flatrails, Kicker etc.) aufgebaut, an denen sich jeder versuchen darf. Am Freitag den 02.07. findet dort dann ab ca. 16.00 Uhr ein kleiner aber feiner Contest statt. Im Mittelpunkt steht ein „Game of S.K.A.T.E.“ , in dem es, vereinfacht gesagt, darum geht, dass ein Skateboarder einen bestimmten Trick vormacht, welcher von einem anderen nachgemacht werden muss. Außerdem haben sich die Leute von Titus noch ein paar andere Sachen rund um den Tunnel überlegt. Lasst Euch überraschen. Die Gewinner werden überhäuft mit von Titus gestifteten Sachpreisen.


16.00 & 20.00 Internationaler Chinesischer Bootsverleih (D)
„Nichts Schönres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“ fand schon Ingeborg Bachmann. Die Sängerin Cora Frost und die Frost-Familie haben das zum Anlass genommen, für die Breminale in einem internationalen chinesischen Bootsverleih exclusive Bootsfahrten, Blumenfahrten, Sommerwiesen-Sonnenfahrten und Loveboat-Verlobungsfahrten anzubieten – und die berühmte Wunschbootbauerei: Jeden abend um 20 Uhr ist Abfahrt aus dem Hafen der Wünsche: Sommer in Bild und Ton! Musik! Chinesisches Eis! Täglich wechselndes Programm! Da treffen sich unsichtbare Fische, werden Pilz- und Blumentänze zelebriert, das
Blumenorakel befragt und da dürfen natürlich auch unverschämte deutsche Glühwürmchen nicht fehlen.

17.00 Circo Paniko & Twistedfairground (IT)
Gleich beim Hal-Över-Anleger gastiert der Circo Paniko aus Italien, gegründet von Zirkusartisten und Musikern, die Zirkusshows zu gesellschaftlichen Themen produzieren. Ihre aktuelle Show „„Punto di Domanda“ zeigt die Beunruhigungen der „großen Krise“ – und schöpft Kraft und Kreativität aus dem Zirkusfest und der fast intimen, familiären Atmosphäre des kleinen Zeltes. Die Artisten suchen das Gleichgewicht von Körpern und Objekten, sie fordern die Anziehungskraft heraus, mit dem Wissen das zu jeder Zeit jemand von Ihnen aus dem Gleichgewicht fallen kann: Ein ganz eigenes Bild der Welt über die charmante Ungewissheit der Realität – präsentiert vom Weser-Kurier, der die Stadt ja auch sonst täglich mit Realitäten und deren Einordnung ins Stadtleben versorgt.

20.00 Sienta la Cabeza(ES)
Interaktive Hairdressing Performance
Auf der Bühne zwei Friseurinnen und ein DJ. Alltagsgegenstände werden recycelt und auf eine ungewöhnliche Art verwendet. Diese Show überschreitet die Ordnung der Dinge, so dass die ZuschauerInnen zum Betrachteten werden. Nach zwei Stunden wird dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis, wo der Schaffung und audio- visuellen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Hairdressing eine interaktive Show im Rhythmus der Musik, in der keine Haare geschnitten werden!

20.00 Flambal Olek Feuershow(D)
Den Flambal Olek Firespace verwandeln über 25 Artisten in ein flammendes Varieté aus Feuerkunst, Tanz-Theater, Feuerspucken und Jonglage. Die Feuerkünstler von Flambal Olek aus Bremen, Münster, Hamburg und Berlin brutzeln sich mit ihren Feuer-Choreografien und Straßenshows den Weg in die Herzen ihrer Zuschauer – und versprechen: Dabei wird mehr angesteckt als erwartet und weniger verbrannt als befürchtet.

21.00 Circo Paniko "Punto di Domanda" (IT)

22.00 Dierk (D)


DeDrohme


Cinematografischer Freitag
21.00 Super8 Filmabend
Nie gesehen! Nie gehört! Der 11. Bremer Super-8-Abend mit Gästen und Livemusik auf der Breminale! Die erfolgreiche Filmreihe geht in die elfte Runde!Am 2. Juli auf der Breminale präsentiert das Filmbüro Bremen erneut das kultige Filmformat der 60er und 70er Jahre auf der großen Leinwand! Nie gesehen! Im Frühjahr bekamen 14 FilmemacherInnen, darunter Profis und Amateure, eine Super-8-Filmrolle, die 15 Metern oder 3 Minuten Film entspricht, vom Filmbüro zugesandt. Gedreht wurde in der deutschen Hauptstadt, im idyllischen Ruhrpott, bei unseren Hamburger Nachbarn sowie in Bremen und Umzu. Wie immer wurde den Filmschaffenden kein Thema vorgegeben, so daß man gespannt sein darf auf Skurriles, Komisches und Nachdenkliches sowie vieles mehr auf Super-8.

23.00 future shorts
Kurzfilmfestival


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


18.30 Enno Bunger (D)
Das sind Lieder zu denen man weinen und lachen kann, sich euphorisch im Kreis drehen und schluchzend aufs Bett fallen, mit Freunden feiern und alleine grübeln. Zu denen man die Welt umarmen möchte, auch wenn man dann vielleicht feststellt, dass das beizeiten ganz schön wehtut. Enno Bungers großes Thema ist die Hoffnung. Nicht die Hoffnung auf irgendeinen glücklichen Zufall oder einen Erlöser aus Wolkenkuckucksheim, sondern eine Hoffnung, die sich aus seinem Glauben an die Kraft von Liebe, Freundschaft und Solidarität stützt. Klingt das arg pathetisch? Nun, das soll es ja auch. Mit Bedenken und In-Konjuktiven-Reden lässt sich die Angst, die uns alle beizeiten verfolgt, nicht besiegen. Mit einem Chor aus Menschen, die in Freundschaft zusammenstehen und singen „Alles wird gut“ schon eher.

19.30 Auletta (D)
Mainz bleibt Mainz, aber die Welt gehört uns!Schwer zu sagen, ob die Jugend von Mainz ohne Auletta das Wort „Feier“ überhaupt buchstabieren könnte. Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wäre die Stadt ohne die regelmäßigen Spontan-Partys der Auletta-Fraktion in genau jener trostlosen Lethargie und Antriebslosigkeit versunken, die Sänger Alex, Gitarrist Martin, Bassist Daniel und Schlagzeuger Jusch nun auf ihrem Debütalbum Pöbelei & Poesie lautstark und wortreich bekämpfen. Frei nach dem Motto: Wir sind jung, das Leben ist kurz und unser Weg ist steinig. Wir gehen trotzdem schon mal vor…

21.00 Koletzkis (D)
Am 17. Mai erfüllt sich ein großer Traum von DJ und Producer Oliver Koletzki: er wird mit der nach ihm benannten Band THE KOLETZKIS das erste Mal live auf Deutschlandtournee zu erleben sein. Im September 2009 veröffentlichte der schon als feste Größe der internationalen House- und Technoszene bekannte Wahlberliner auf seinem eigenen Label Stil vor Talent das Album „Großstadtmärchen“ – ein elektronisches Popalbum par excellence. Auf dem Album arbeitete Koletzki mit bekannten Sängern wie Mieze von MIA oder Alex Bosse zusammen und entdeckte dabei auch die zauberhafte Stimme von Fran, die im Mai nun mit ihm und seiner Band zusammen auf der Bühne stehen wird. Die beiden Singles seines Albums – „Hypnotized“ und „U-Bahn“ – begeistern seit Monaten die Radiohörerschaft der Nation.

23.00 Sono (D)
Fast 10 Jahre ist es her, das ein Erdbeben namens „Keep Control“ die Clubs des Erdenballs erschütterte und das Hamburger Trio SONO in den Focus der Öffentlichkeit katapultierte.
Seitdem ist viel Wasser die Elbe runter geflossen, es wurde auf viele Bühnen gespielt, diverse Clubs wurden gerockt und Festivals wurden beschallt. SONO haben bewiesen, das eines ihrer grössten Talente, neben der Produktion von erstklassigen Tracks jenseits aller Schubladen, ihre Vielfältigkeit ist. Man kann wohl guten Gewissens behaupten, das es keinen zweiten Act im elektronischen Bereich gibt, der sowohl die Loveparade als auch Gothikfestivals beschallt, die Clubs auseinander nimmt um dann eine Woche später auf der großen Bühne echte Konzertatmosphäre schafft.
Die drei Jungs aus Hamburg sind Vollblut-Musiker, das geht weit über „Knöpfe drehen“ hinaus. Das hört man in ihren Produktionen und auf der Bühne. Tanzflächenplattitüden sucht man hier vergebens - das wissen Fans und Kritiker stets zu schätzen.


Weltbühne


Schwankhalle präsentiert:
19.00 DoTA und die Stadtpiraten (D)
Wie alles begann. Dota schippert als Straßenmusikerin um die Welt und kehrt 2003 als „Kleingeldprinzessin“ in ihren Heimathafen Berlin zurück. Dort holt sie sich Verstärkung ins Boot: die Stadtpiraten.
Sie werfen ihr musikalisches Gepäck zusammen, und mit dieser bunten Fracht aus Bossa Nova, Swing, Reggae, Surfrock und Dotas Texten, die mal nach Hip Hop, mal nach Ringelnatz klingen, nehmen sie Kurs auf die heimische Clubszene. Es dauert nicht lange, bis sich ihr Ruf auch in fernere Gefilde ausbreitet. 2006 touren sie durch Russland, 2009 durch Neuseeland und Samoa. Auf dem Label Chita Discos erscheint 2008 eine Best-of-Compilation für den brasilianischen Markt.
2010 sticht die Mannschaft wieder in See. Mit an Bord: ihr neues Album „Bis auf den Grund“

21.00 Rainer von Vielen (D)
Er hat von Haus aus wenig mit rotem Licht zu tun, rechnet man die gelegentlichen Einfärbungen von Sonnenauf- und -untergang über den sanften Hügeln des Allgäu heraus. Da kommt er nämlich her, was man ihm aber keinesfalls anhört. Seine Musik ist nämlich so weltläufig wie nur irgendwas. Und er will auch keineswegs als ländlicher Barde auf seiner Alm sitzen bleiben. Über einer bei aller Eingängigkeit frappierend eigenwilligen Soundstruktur aus HipHop, Electro Clash, Rock und Punk-Spirit fordert er deshalb: „Tanz deine Revolution!“

23.00 Beatpoeten (D)
Die Beatpoeten klingen als würde Berthold Brecht im Berghain feiern oder Böll auf dem „Fusion“-Festival raven. Seit 2006 kombinieren Jan „Egge“ Sedelies und Costa Alexander diese beiden, gerade im Ausland geschätzten, deutschen Kulturgüter – Dichtung und Techno –, um als Beatpoeten deutsche Lyrik weiterzuentwickeln, eine moderne Form zu geben, tanzbar zu machen.
Kein Konzert ist gleich, da die Lieder immer wieder neu interpretiert werden, Rhythmen neu zusammengesetzt, Wortreihen variiert. Der „NDR“ beschreibt ihre Vorstellung von moderner deutschen Dichtung „wie Eminem im Klassikklub“.


Flut


Kogge Pop Summer Camp 2010
15.00 BremerBarthaar’s T-Shirt-Siebdruck (D)
An allen Tagen gibt es wieder den BremerBarthaar’s T-Shirt Siebdruck, also T-Shirt oder anderen Stoff mitbringen und live bedrucken lassen.

20.00 The Undecided (D)
Den Auftakt des Kogge Pop Summer Camps 2010 macht natürlich eine Bremer Band. The Undecided ist ein Punk-Rock Trio um den Frontmann Gu und wird den Abend ordentlich anheizen.

21.00 Eternal Tango (LUX)
Weiter geht es mit Eternal Tango aus Dudelange in Luxemburg, die mit Tango genauso viel zu tun haben, wie Astor Piazolla mit Billy Talent. Seit 2002 geht die Band kontinuierlich ihren Weg und hat sich zum gestandenen Alternative Rock Act entwickelt, der sich durch druckvolle Melodien und herrlich überdrehten Rock’n’Roll auszeichnet. Von der neuen Scheibe „Welcome To The Golden City“ werden nicht nur Panic At The Disco Fans begeistert sein.

22.15 Bratze (D)
Und noch ein Duo aus Hamburg: Bratze, bestehend aus ClickClickDecker und Der Tante Renate. Kryptische Wort-Wurfgeschosse werden zu eingängiger Techno-Musik durch die Gegend geworfen und bringen den Hörer mental und physisch zum Schwitzen. Lautes Gitarrengeschramme unterlegt von kräftigen Basslines röhrt zu minimalistischen Klängen, zerfasert von auseinander gerissenen Wortfetzen, ein wahrhaftig bombastisches Soundpaket.

23.30 James Yuill (GB)
Londons Antwort auf The Postal Service!
„a one-man band armed with a laptop, mixing decks and an acoustic guitar“ CLASH
James Yuill gehört offensichtlich inden Sack der Folktronicer gesteckt, in dem neben Patrick Wolf, Jape und Jeremy Warmsley noch reichlich kreatives Vakuum vorhanden ist. Folktronica bedeutet die Vermählung von verhuschtem Folk und lustigen Computertönen, von Nick Drake und Aphex Twin. James Yuill ist gleich José González plus Justice!

23.30 Global Beats mit DJ Nedim (D)
Im Kafé Lagerhaus (Eintritt frei)



Samstag 03. Juli



Treue



16.30 Ordnungsamt(D)
Das Berliner Duo Ordnungsamt ist keinem Genre Treu . Sie singen Englisch und Deutsch spielen Schlagzeug, Keybooard, Gitarre. Hin und Her. Poppig, trashig, tanzbar.

18.00 Bleeding Hearts (D)
Bleeding Hearts sind eine 4 Mann starke Band bestehend aus 3 Vokalstimmen, Gitarre, Violine, Baß und Schlagzeug
Blagzine hat Bleeding Hearts mit ihren hervorragenden Songs und ihren gigantischen Live-Auftritten als die "perfekte Festival Band" beschrieben. In den Worten von Blagzine "fantastisch zum Tanzen und Zuhören... einfach nicht zu ignorieren."

19.15 Secret Circus (SWE)
Die schwedische Band Secret Circus um die Brüder Klaas und Joel Ahman spielen Rock zwischen Black Rebel Motorcycle Club und Bob Dylan.

20.30 KC MC Kenzie (D)

21.45 Small Town Riot (D)
Der Stil von SMALL TOWN RIOT lässt sich in keine Schublade stecken und bedient sich an allen möglichen Spielarten des Punk. Man kann es vielleicht als ein Bastard aus Punk´n´Roll, Streetpunk & Deutschpunk beschreiben.


23.00 Tim McMillan(AUS)
Eingängige Melodiebögen , gewitzte Instrumentalfiguren und griffige Akkustikriffs.Tim McMillan unterhält, amüsiert, beruhigt und berührt. Er scheint seine Heimatstadt Melbourne sehr zu mögen; er beschreibt sie in einem reinen Instrumental sehr blumig als warmherzigen, spannenden Multi-Kulti-Schmelztigel. Ganz leise und sanft schmeichelt er sich an und nistet sich dann sehr lange in die Gehör- und Gefühlsgänge ein.


24.00 Underdock to Unterdeck(D)


Baltic Raw Tower


B.O.M.B.
20.00 Kitty Reed(D)

21.00 Nikolay Andersen (DK)
Gefidelte Countytunes des Dänen Nikolay Andersen und seiner selbstgebauten 3-string Lapguitar.

22.00 D.M. Bob(US)
Der Headliner dieses Abends ist dann die One Man Band Legende D.M. BOB aus “Loosiana“, ein Urgestein der Scene, seine Musik eine Mischung aus Bayou, Swamp-blues und trash-Rock´n´roll mit einem Herz aus Country.

Global Player


ab 14.00 KinderBreminale

15.30 Piratenfahrt

16.00 & 20.00 Internationaler chinesischer Bootsverleih (D)
„Nichts Schönres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“ fand schon Ingeborg Bachmann. Die Sängerin Cora Frost und die Frost-Familie haben das zum Anlass genommen, für die Breminale in einem internationalen chinesischen Bootsverleih exclusive Bootsfahrten, Blumenfahrten, Sommerwiesen-Sonnenfahrten und Loveboat-Verlobungsfahrten anzubieten – und die berühmte Wunschbootbauerei: Jeden abend um 20 Uhr ist Abfahrt aus dem Hafen der Wünsche: Sommer in Bild und Ton! Musik! Chinesisches Eis! Täglich wechselndes Programm! Da treffen sich unsichtbare Fische, werden Pilz- und Blumentänze zelebriert, das
Blumenorakel befragt und da dürfen natürlich auch unverschämte deutsche Glühwürmchen nicht fehlen.

17.00 Circo Paniko & Twistedfairground (IT)
Gleich beim Hal-Över-Anleger gastiert der Circo Paniko aus Italien, gegründet von Zirkusartisten und Musikern, die Zirkusshows zu gesellschaftlichen Themen produzieren. Ihre aktuelle Show „„Punto di Domanda“ zeigt die Beunruhigungen der „großen Krise“ – und schöpft Kraft und Kreativität aus dem Zirkusfest und der fast intimen, familiären Atmosphäre des kleinen Zeltes. Die Artisten suchen das Gleichgewicht von Körpern und Objekten, sie fordern die Anziehungskraft heraus, mit dem Wissen das zu jeder Zeit jemand von Ihnen aus dem Gleichgewicht fallen kann: Ein ganz eigenes Bild der Welt über die charmante Ungewissheit der Realität – präsentiert vom Weser-Kurier, der die Stadt ja auch sonst täglich mit Realitäten und deren Einordnung ins Stadtleben versorgt.

18.00 Alsomirschmeckts! -Theater (D)
Das Alsomirschmeckts!-Theater ist ein Verbund freier Kunst- und Kulturschaffender. Unser Hauptanliegen ist die Gestaltung und Förderung institutionell unabhängiger Theaterproduktionen in Bremen und über die Landesgrenzen hinaus sowie die Zusammenführung und somit Freisetzung künstlerischen Potenzials.

20.00 Flambal Olek Feuershow (D)
Den Flambal Olek Firespace verwandeln über 25 Artisten in ein flammendes Varieté aus Feuerkunst, Tanz-Theater, Feuerspucken und Jonglage. Die Feuerkünstler von Flambal Olek aus Bremen, Münster, Hamburg und Berlin brutzeln sich mit ihren Feuer-Choreografien und Straßenshows den Weg in die Herzen ihrer Zuschauer – und versprechen: Dabei wird mehr angesteckt als erwartet und weniger verbrannt als befürchtet.

21.00 Circo Paniko "Punto di Domanda" (IT)

22.00 Eddy (D)


DeDrohme



Elektronischer Samstag
17.00 Theatrium Bremen(D)
Sommerworkshop Puppenspiel und Trommeln für Kinder
Zwei Puppenspieler und ein Trommler begleiten die Kinder auf einer Reise in die Theaterwelt. Mit Mitteln des Puppentheaters und Trommeln erspielen wir uns eine südafrikanische Lieblingsgeschichte von Nelson Mandela:
König Löwe gibt das beste Fest aller Zeiten und jedes Tier muss hingehen. Es wird getanzt, gesungen und geschmaust. Bei diesem Fest bekommen alle Tiere ihre Kleider geschenkt. Da geht das große Gerangel los, denn jedes Tier will das schönste Kleid haben.
Am 3. Juli präsentieren Kinder, Puppenspieler und Trommler gemeinsam
die Geschichte auf der Kinderbühne der Breminale.

20.00 Hundreds (D)
Die Entstehungsgeschichte von Hundreds ist kaum bekannt und das ist durchaus gewollt. Die Hamburger Band möchte ihren Songs Raum geben und nicht mit biographischen Fakten langweilen. Hinter Hundreds steckt das Geschwisterpaar Eva und ihr sechs Jahre älterer Philipp Milner, so viel sickert dann doch durch. Er bedient Synthesizer, Piano und Laptop, sie textet, singt und bedient auch mal Autoharp oder Glockenspiel. Die Legende weiß, dass die beiden schon auf Familienfesten gemeinsam aufgetreten sind. Sehr viel später ist Philipp diplomierter Jazz-Pianist und findet im warmen Organ seiner Schwester Inspiration zu eigenen Kompositionen. Hört man einen Hundreds-Song ist die Vorstellung nicht schwer, dass am Anfang immer eine Piano-Melodie und Evas Gesang stehen. Synthesizer und Soundauswahl stellen später nur die bevorzugten Ausdrucksformen dar. Den Hörer erwarten behutsam arrangierte und mit großer Begeisterung vorgetragene Elektro Pop-Songs

21.30 Barbara Morgenstern(D)
Die Popmusik der Barbara Morgenstern wartet auf mit Haken, Ösen und Fußangeln. Ihre Musik ist durchsetzt von Irritationen, Kakophonien und holpernden Rhythmen. Vor solch einem Hintergrund wirken die ausladenden Pop-Momente, bei denen das Panorama in die Breite und das Herz aufgeht, umso größer.
Manche Arrangements entsprechen klaren Pop-Mechanismen, andere sind dagegen verstiegen und eigenwillig. Ungerade Takte und Polyrhythmen werden den Hörern subtil untergeschoben. Stets bildet der melodiöse und weiche Gesang das Zentrum des Geschehens, aber rechts und links und oben und unten davon geschieht etwas anderes. Es ist als würde die Musik den Subtext liefern zu den nachdenklichen Lyrics mit ihrer oft ungewöhnlichen Metrik.
Barbara Morgenstern singt meist auf deutsch, mal englisch und einmal sogar polnisch.

23.30 Braintheft(D)
Braintheft sind eine jener typischen international gemixten Bands der Berliner Subkultur-Schmelztiegel. In diesem wunderbar vibrierenden Fall basierend auf schwersten Bass-Linien, die mit druckvollen Beats transportiert und psychedelischen Effekten unterfüttert sowie zudem in Kooperation mit der Video-Artistin Ma.Beat visuell aufgeladen werden. Ein bassistischer Angriff auf alle Sinne, ein Groove-Gesamtkunstwerk von unten sozusagen, eine tief-frequente Resonanzmaschine zwischen Tanzzwang und elektrisierender Zurückgelehntheit. Alles live eingespielt in vierköpfiger Bandbesetzung.


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt



18.00 Virginia Jetzt! (D)
VIRGINIA JETZT!, die Popper aus Südbrandenburg, für die der Genrebegriff Indieschlager
erfunden werden musste. Inzwischen könnte die Band allein von Hochzeitsauftritten leben,
so viele Anfragen kommen von Pärchen, die sich seit 1999 auf ihren Konzerten kennen
gelernt haben. Angefangen in den kleinsten Clubs der Welt, bis hin zu den grossen Festivals
und Hallen haben Virginia Jetzt! alles gesehen und gespielt und hinterliessen nicht selten ein
überraschtes Publikum. Denn zwischen Blitz und Donner ist noch jede Menge Platz für
Rock'n' Roll.

19.30 Thommy Reeve (D)
„Ready For You“ heißt das zweite Album des Singer-Songwriters und Multi-Instrumentalisten Tommy Reeve, der seit seinem Debütalbum „On My Mind“ (2007) als eines der größten Talente in Deutschland gehandelt wird. „Ready For You“ ist wie sein Vorgänger ein Popalbum, aber auf Anhieb fällt auf, dass Reeve sich diesmal auf das Wesentliche konzentriert hat: Seine Stimme! Die musikalischen Arrangements der insgesamt 13 Songs sind mit Absicht minimalistisch und schnörkellos gehalten. In diese bettet Reeve seinen Gesang, der in voller Bandbreite und Emotionalität die Aufmerksamkeit des Zuhörers fesselt. Voller Hoffnung, Freude, Leidenschaft, Trauer, Liebe und Schmerz.

21.00 Donkey Boy (NO)
Donkeyboy, ist ein Quintett aus Norwegen macht so herrlich radiofreundliche Musik, dass man sofort versteht warum Nikola Tesla das Radio erfinden musste.
Die Single “Ambitions” aus ihrem Debutalbum “Caught in a life” ist der Überflieger aus den norwegischen Charts, nur noch getoppt von “Sometimes” ebenfalls von donkeyboy.
Würde man donkeyboy nötigen ihre Musik in eine Kategorie zu packen wäre diese “retro fresh”.
In der kurzen Zeit ihrer bisherigen Karriere wurde die band für “Best Norwegian Act” bei den mtv European music awards nominiert und waren Begleiter von a-ha auf deren Tour durch Norwegen und Großbritanien.

23.30 Miss Platnum (D)
Tief im Herzen schwingt eine Sehnsucht, die nur mit unheimlich viel Pflaumenschnaps zu ertragen ist. Schmeißt die Gläser an die Wand! Das Leben ist ein Hund und wunderschön.
Was vor 2 Jahren mit dem Versuch begonnen hat, die eigene Geschichte und das eigene Talent miteinander auszusöhnen, ist in der Zwischenzeit zu einem sehr erfolgreichen Live Event herangewachsen. Miss Platnum, die einst auszog, ihre R’n’B und Soulfähigkeiten mit ihrer rumänischen Herkunft zu verknüpfen, hat mit dem 2007 erschienenen Album „Chefa“ nicht nur eine beachtliche und viel beachtete Debut CD vorgelegt, sondern danach auch als Bandleaderin eine 9-köpfige Truppe durch die deutschen Lande dirigiert und als Vorgruppe von Peter Fox und den Fantastischen Vier geglänzt.
Modern, urban, tanzbar und trotzdem organisch und nicht immer bis zuletzt durchgestylt.
Manche sagen, der Balkan würde hinter Ulm beginnen, weil die Donau der Grenzfluss sei. Andere wiederum sagen, es sei die Drau oder die Save. Alles falsch. Der Balkan beginnt im Herzen!

Weltbühne



19.30 Ganes (IT)
Maria Moling, Marlene und Elisabeth Schuen wissen um die Legenden von den Aguanes oder Ganes seit Kindertagen. Rund zweihundert Höhenmeter, jedoch unweit voneinander entfernt sind die drei aufgewachsen. Der Rü d' la Gana verbindet ihre Elternhäuser. Und aus dem stiegen in den Abend- und Morgenstunden - oder wann immer die Eltern die Märchen erzählten - die Ganes auf. In diesem Bächlein, im Dorf La Val, fließt in vieler Hinsicht einiges von dem, was aus diesem Album sprüht. Gesungen wird Ladinisch. Und wer hört, wie sich hier - in Solo-Strophen ebenso wie in einem betörenden, dreistimmigen Harmoniegesang - diese romanische Sprache in Rhythmus und Melodie fügt, wie sie wellt in weichen Vokalen und kurzen, niemals scharfen Konsonanten, muss sich wundern, warum Maria Moling und Marlene und Elisabeth Schuen die vielleicht ersten Musikerinnen sind, die aus der Wärme ihrer Heimatsprache einfühlsam einnehmend Popmusik schaffen.

22.00 Polkaholix (D)
Wie der Name schon erahnen lässt, steht bei den Polkaholix tatsächlich alles im Zeichen herziger. Polka-Rhythmen. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Acht-Mann-Crew zusätzlich mit reichlich. Punk-Attitüden, Rockeinlagen und einer Mischung aus Klezmer&Cajun-Feeling es ordentlich krachen lässt.

24.00 Rummelsnuff (D)


Flut


Funkhaus Europa Nacht
15.00 BremerBarthaar’s T-Shirt-Siebdruck (D)
An allen Tagen gibt es wieder den BremerBarthaar’s T-Shirt Siebdruck, also T-Shirt oder anderen Stoff mitbringen und live bedrucken lassen.

20.00 Skalinka (D)
Die erste Band der Funkhaus Europa Nacht ist eine richtige Gewinnercombo. Skalinka aus Oldenburg haben sowohl den creole-weltmusik Wettbewerb für Bremen/Niedersachsen als auch den Emergenza Contest für Bremen gewonnen. Kein Wunder bei ihrer guten Performance aus Ska, Folk, Rock, Latin und Funk.

21.15 Abuela Coca (UY)
Abuela Coca aus Montevideo gehören neben La Vela Puerca und No Te Va Gustar zu den großen Drei in Uruguay. Die achtköpfige Band kommt zum ersten Mal in Originalbesetzung nach Europa um ihr neues Album „Vos“ vorzustellen. Ihr musikalischer Stil ist Rock, der mit Reggae, Ska, Jazz, HipHop, Salsa, Merengue, Rumba und traditionellen Rhythmen aus Uruguay und Brasilien vermischt wird. Sie selbst nennen ihren Stil „Tuco“, eine schmackhafte Tomatensauce aus Argentinien.

23.30 Ohrbooten (D)
Wer bis jetzt noch nicht getanzt hat, wird bei der letzten Band des Abends, den Ohrbooten aus Berlin, nicht mehr ohne davon kommen, denn die Vier sind Spezialisten im Auftauen der Menge. Sie lieben es vor zähem Publikum zu spielen, denn es ist ihr Kick, die Leute zum Springen zu kriegen. Ihr Stil ist Gyp Hop, ein unerhörter Großstadtsound, der von Bob Marley bis Slipknot so ziemlich alles bereit hält. Getextet wird Berlinerisch, so können sich Ben, Matze, Noodt und Onkel am besten ausdrücken, und außerdem: "Berliner Schnauze bounct einfach."

24.00 Funkhaus Europa Nacht mit DJ Gülbahar Kültür (D)
Im Anschluss des Live Programms kann im Kulturzentrum Lagerhaus bei ebenfalls freiem Eintritt zur Musik von DJ Gülbahar Kültür weiter getanzt werden.



Sonntag 04. Juli



Treue


14.00 Ordnungsamt (D)

15.00 Black Jack (D)
Im Frühjahr 2006 war es soweit: Fünf Musiker formierten sich, um ihr Talent zu vereinen und von nun an das Land mit erlesenstem Rock zu versorgen. Was das Ende der Band NIP war, war zugleich die Geburt einer der großartigsten Kapellen, die der Norden je erleben durfte. Wo die Klänge Black Jacks aus den Boxen schallen, kann sich keiner mehr der kollektiven Extase entziehen und fängt an zu tanzen, als gäbe es kein Morgen mehr. Verantwortlich dafür ist der innovative Mix aus groovigsten Rock'N'Roll-Klassikern und den besten Rock-Brettern der Neuzeit, welche überragend von einer Band interpretiert werden, die qualitativ ihresgleichen sucht.

16.00 Sebastian Witte (D)
Der Frontmann der münsterraner Band Videoclub auf Songewriterpfaden.

19.00 Mentomoaners (D)
Mento moaners ist ein akustisches Musikprojekt, das dem various west indian folk styles of the caribbean. classic calypso, rocksteady, nyahbinghi, bahamian ballads und mehr gewidmet ist.


Baltic Raw Tower


B.O.M.B.-Filmabend
20.00 “Can`t take it with you when you die“
Als Abschluss werden am Sonntag die Dokumentarfilme “One Man In The Band“ des britischen Filmemachers Adam Clitheroe aus dem Jahr 2008 und “...Can´t Take It With You When You Die“(Nicolas Drolc) gezeigt. Beide ermöglichen anhand ausgewählter Protagonisten einen spannenden Einblick in den One-Man- Band Musikeralltag, mit seinen Querelen, das Leben auf Tour, und dem Kampf um ein ökonomisches und künstlerisches Überleben.

21.00 “One Man In A Band (Adam Clitheroe)“


Global Player


ab 11.00 KinderBreminale

15.30 Piratenfahrt

16.00 & 20.00 Internationaler chinesischer Bootsverleih (D)
„Nichts Schönres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“ fand schon Ingeborg Bachmann. Die Sängerin Cora Frost und die Frost-Famile haben das zum Anlass genommen, für die Breminale in einem internationalen chinesischen Bootsverleih exclusive Bootsfahrten, Blumenfahrten, Sommerwiesen-Sonnenfahrten und Loveboat-Verlobungsfahrten anzubieten – und die berühmte Wunschbootbauerei: Jeden abend um 20 Uhr ist Abfahrt aus dem Hafen der Wünsche: Sommer in Bild und Ton! Musik! Chinesisches Eis! Täglich wechselndes Programm! Da treffen sich unsichtbare Fische, werden Pilz- und Blumentänze zelebriert, das
Blumenorakel befragt und da dürfen natürlich auch unverschämte deutsche Glühwürmchen nicht fehlen.

16.00 Circo Paniko
Gleich beim Hal-Över-Anleger gastiert der Circo Paniko aus Italien, gegründet von Zirkusartisten und Musikern, die Zirkusshows zu gesellschaftlichen Themen produzieren. Ihre aktuelle Show „„Punto di Domanda“ zeigt die Beunruhigungen der „großen Krise“ – und schöpft Kraft und Kreativität aus dem Zirkusfest und der fast intimen, familiären Atmosphäre des kleinen Zeltes. Die Artisten suchen das Gleichgewicht von Körpern und Objekten, sie fordern die Anziehungskraft heraus, mit dem Wissen das zu jeder Zeit jemand von Ihnen aus dem Gleichgewicht fallen kann: Ein ganz eigenes Bild der Welt über die charmante Ungewissheit der Realität – präsentiert vom Weser-Kurier, der die Stadt ja auch sonst täglich mit Realitäten und deren Einordnung ins Stadtleben versorgt.

DeDrohme



Sonntags Jazz
11.00 Bremer Philharmoniker

Musiker Initiative Bremen präsentiert:
14.30 Montuno (D)
Latinjazz, salsa, descarga
Bass und Congas bilden das Groove-Fundament, der Montuno des Piano treibt alles nach vorn, die Timbales mit ihren Glocken und der Bombo weisen den Weg, die Bläser schwingen sich hinauf in luftige Höhen. Und dann kommen die Improvisationen - heiß, scharf, fetzig, jazzig, groovy.

16.30 Jens Schöwing Trio
featuring Bach, Beatles & more
Seit über 10 Jahren betreiben Jens Schöwing (Piano, Keyboards), Christian Frank (Kontrabass) und Marc Prietzel (Schlagzeug) ein eingespieltes Jazztrio, welches sich ständig neuen Projekten widmet, für die sich die Band Gastsolisten einlädt. So entstanden im Laufe der Zeit z.B CD´s mit Beatles- und Bach Jazzinterpretationen, ein Themenabend mit Kompositionen des schwedischen Pianisten Esbjörn Svennsson oder jüngstens ein Folksongprojekt mit dem lettischen Saxophonisten Artis Gaga.
Zur Breminale erscheint ein "Best of Beatles und Bach" Programm mit einem Überraschungsgast.

18.00 Uli Piontek Joe Dinkelbach Sextett (D)
souljazz + hardbop
Das klassische Jazzquintett in der Tradition von Horace Silver , Art Blakey und den Adderley Brothers
betont durch die Verstärkung mit Percussion besonders die swingende Seite dieser Musik .
Ein Programm mit Kompositionen von Miles Davis , Herbie Hancock , Dizzy Gillespie u.a.
Joe Dinkelbach gehört zu den beliebtesten Jazzpianisten in Norddeutschland.

20.00 Shakespeare against the Machines
rap jazz + electronic
Die wohlbekannten Sonette des ehrwürdigen Dichterfürsten treffen auf Loops, Grooves und Lines. Heftige Textarbeit wird umgarnt von virtuellen Filterfrequenzen, pseudoplastischen Hüllkurven, kryptometrischen Samples und rotierenden Wellenformanten. Diese Mixtur aus Renaissance und Postmoderne ist pulsierende Musik für das vegetative Nervensystem. Elektromechanischakustische Handarbeit - made in germany.

swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Tapete Labelabend
16.30 Ezio (UK)
Ezio - das sind immer zwei Gesichter, egal wie man es betrachtet. Zum Beispiel zwei Lead-Gitarristen in einer Band, Ezio Lunedei und Mark “Booga” Fowell, die zusammen eine perfekte Einheit bilden. Oder zwei unterschiedliche Arten von Musik: Für zu Hause eingängige und rundgeschliffene Studioaufnahmen, auf der Bühne mitreißende Liveauftritte, bei denen bereits bei Erstbesuchen hohe Suchtgefahr besteht.


19.00 Fehlfarben (D)
Man wünscht den Leuten, die das neue Album hören, dass sie keine Ahnung von den Fehlfarben haben, weil der Geschichtsballast ja oftmals auch den Blick verstellt, und die neuen Lieder so gut und jetzig sind, dass der Vergangenheitsquark nur nervt.
So viel Kraft und Klarheit, wie sie Fehlfarben im Jahr 2010 haben, wünscht man jeder jungen Band. Und dass die Düsseldorfer dreißig Jahre nach Monarchie und Alltag so ein Meisterwerk aus dem Ärmel schütteln, ist die schönste Überraschung seit, ach, keine Ahnung.

21.00 Bernd Begemann (D)
Genug gejammert! Bernd Begemann & Die Befreiung schenken der Welt ein musikalisches
Konjunkturpaket. „Ich erkläre diese Krise für beendet“ lässt Begemann uns wissen und zeigt sich geradezu verschwenderisch mit großen Gefühlen, wunderschönen Melodien und schonungslosen Betrachtungen!
Und dabei zeigt sich, warum der Hamburger seit Jahren unerreichter Meister seines eigenen
Genres ist: Er erzählt von Sehnsucht und Schmerz und berührt kein einziges Klischee, er lässt Chöre singen und Glockenspiele klingeln und versinkt nicht ansatzweise im Kitsch, er textet sinnige Zeitgeist-Kommentare und gefühlvolle Lyrik und wirkt nie affig.
„Ich erkläre diese Krise für beendet“ hingegen ist Pop für erwachsene Menschen, die sich endlich wieder wie Teenager-Musik-Fans fühlen wollen - und für Teenager, die endlich ernst genommen werden wollen. Es geht um romantische Abenteuerlust, rebellische Energie und die Realität von Familienglück. Und vielleicht, nur vielleicht, ist „Ich erkläre diese Krise für beendet“ genau das Signal, nach dem die Pop-Nation sich heimlich gesehnt hat.


Weltbühne


Institut francais präsentiert:

15.00 Francoiz Breut (F)
Françoiz Breut ist die eigentliche Pionierin der Nouvelle Scène Française. Sie war es, die
das Neue Französische Chanson im Ausland erst salonfähig machte.
Die Macht ihrer Stimme hat schon vieles verändert. Vor allem hat Françoiz Breut Türen
geöffnet. Ohne sie hätte bis heute vielleicht niemand Notiz vom dem genommen, was wir
"Nouvelle Chanson" nennen – ein Genre, das sie durch ihre Präsenz entscheidend
mitgeprägt und dem sie auch international Gehör verschafft hat.
Ihre einzigartige, faszinierende Stimme war die ideale Botschafterin für die reichhaltige französische Szene und machte selbst ihre Songwriter im Ausland bekannt.
Dabei hat sie vor allem mit dem Klischee der hauchend-säuselnden Chanteuse aufgeräumt.


17.00 Nosfell (F)
Der eigentliche, aus Frankreich kommende, Rockmusiker Nosfell lässt seine Musik auch gerne von anderen Richtungen beeinflussen. Er erweitert seine Musik durch Einflüsse von Blues, Folk, Funk, afrikanischer Musik und Beatbox. Was seiner Musik einen besonderen Character verleiht ist, dass er für einige seiner Lieder eine unverkennbar markante ausgedachte Sprache benutz. „Klokobetz“. Die wahrscheinlich auf der deutschen und japanischen Sprache basiert. Er singt aber auch in englisch und französisch.
Sein neues Album widmete er wieder sehr stark der Rockmusik.
Das Album wurde gleichzeitig mit seinem Buch „Le Lac aux velies“, welches er mit
Ludovic Debeurme geschrieben hat, veröffentlicht, um seine Erzählungen die sich auf der Bühne entwickeln zu Geschichten auszuarbeiten und festzuhalten.

20.30 Stereo Total (F)
Stereo Total vorzustellen dürfte mittlerweile überflüssig sein. Das Deutsch-Französische Duo, bestehend aus Françoise Cactus und Brezel Göring, spielt seit Mitte der 90er Jahren Underground-Elektropopsongs – und das nicht nur mit französischem Akzent, sondern auch in verschiedenen Sprachen. Nun kommt ihre neue(ste) Platte. Sie heißt: „Baby Ouh!“. Der Look: "hysterisches Glamour". Der Sound:
verspielt, experimentierfreudig. Die Texte: R’n’R’: Romantisch und Rebellisch.
Die Platte „Baby Ouh“ ist der Versuch, genau die Musik aufzunehmen, die Stereo Total selbst gerne im Radio hören würden. Texte, die anarchisch, anstößig, lustig, auf eine überdrehte Art poetisch, manchmal sehr traurig und manchmal sehr albern sind; begleitet von einer Musik, die mit Flohmarktinstrumenten gespielt wird, auf Kassetten aufgenommen wird und in ihrem LoFi-Verständnis grundsätzlich die vorletzte technische Entwicklung
als die beste ansieht.
Ihr Livekonzept ist sehr direkt und einfach: 1,2,3,4 und los. Das Resultat sind sehr
exzessive und wilde Shows, die viel mit Françoise Cactus Rock’n’Roll-Vergangenheit bei den ‚Lolitas’ zu tun haben.


Flut


Newcomer on stage

13.00 Newcomer on stage
In den Nachmittagsstunden heißt es Newcomer on Stage, wo junge Bands und Solisten ihr Können präsentieren. Los geht es mit drei Duos und einer Band von der Musikschule Bremen. Danach stellt sich der Kinder und Jugendchor im Viertel vor. In diesem Verein singen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren. Das musikalische Repertoire reicht von Klassik bis Pop. Es folgt Noen, ein instrumentales Alternative-Trio aus Bremen. Aus Rotenburg stammt das Quartett Kariert, das grob in die Sparte Deutschrock einzuordnen ist. Sunlit Haze aus Beverstedt haben nach einigen Besetzungswechseln ein eigenes Songrepertoire erarbeitet und begeistern das Publikum mit Alternativ-Rock. Ein richtiger Kracher ist sicherlich die letzte Band des Newcomer Programms: The Klubs aus Weyhe, die mit einer selbstsicheren und musikalisch perfekten Show zu überzeugen wissen

18.00 Songs & Whispers
Im Abendprogramm ist die außergewöhnliche Konzertreihe „Songs & Whispers“ zu Gast, die Songwriter an ungewöhnlichen Orten veranstaltet und bewusst den Nachwuchs einbindet. Pollyanna ist eine Englisch singende Indie-Folk Band aus Paris. Ebenfalls aus Frankreich kommt der Songwriter Reza. Roger Tarry aus Bristol steht für bittersüße Melodien mit einem teils düsteren Blues Sound. Katey Brooks ist der aufsteigende Stern der Britischen Akustik Musikszene, die mit ihrer sonoren Stimme an June Tabor erinnert. Alexander McKenzie & The Underpaid ist eine Band aus den Niederlanden und Kanada um die Singer/Songwriterin Lori.


Stand 18.06.2010 Änderungen vorbehalten