BREMINALE Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH

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Programm Breminale 2009



Fast alle Bands von 2009 im Breminale-Kanal von last.fm hören: http://www.lastfm.de/event/957274
Fotos der Breminale 2009: http://www.flickr.com/groups/breminale

Pressemittelung: Breminale 2009 mit Publikumsrekord?




Die Breminale 2009 geht am Abend mit Konzerten von Gayle Tufts, der Band Chapeau Claque, mit Jazz, Folk und Poetry zu Ende. Dabei hat sich der vor einem Jahr eingeführte Termin Anfang Juli für das nach 20 Jahren neu gestaltete Kulturfestival an der Weser bewährt. Die Veranstalter teilten mit, dass sie das Festival “vielleicht mit einem Rekord” abschließen: Denn fünf Tage Sonne pur - “bis auf einen aus Gründen der Tradition bestellten Erfrischungsschauer am Freitagabend” - hat die Breminale lange nicht erlebt. Weil das Publikum keinen Eintritt zahlt, können die Zuschauerzahlen nur geschätzt werden – “es waren sicher mehr als letztes Jahr”, meint Rolf Hesener vom Breminale-Team; 2008 waren 150.000 Besucher geschätzt worden.

In diesem Jahr waren das Zelt “De Drohme” und einige kleinere Locations als neue Konzertbühnen sowie die Hansekogge als Freiluftkino am Weserufer hinzugekommen, die Öffnungszeiten und das Kinderprogramm wurden wegen der Ferienzeit deutlich erweitert. Zum ersten Mal war Radio Bremen mit allen vier Hörfunkwellen auf den Zeltbühnen präsent. Die künstlerischen Leiter Susanne von Essen und Carsten Werner zeigten sich besonders erfreut, dass ihr Programm wieder verstärkt ein junges Publikum angesprochen hat. Beide wollen ihr Engagement für die Breminale nach zwei erfolgreichen Jahren jetzt fortsetzen. Auch terminlich setzt die Breminale auf Kontinuität: 2010 soll das Festival am Weserufer vom 30. Juni bis 4. Juli stattfinden – und noch weiter entwickelt werden: “Wir sind noch nicht fertig – und so ein Festival darf ja eigentlich auch nie fertig werden”, findet Carsten Werner. Die Bremer Wirtschaftsförderung und der Senator für Kultur haben bereits zugesagt, die Breminale auch 2010 zu fördern.

Die künstlerischen Leiter setzen darauf, weitere Partner aus der Kulturszene für Programme auf der Breminale zu gewinnen – “schon in diesem Jahr übersteigen die von unseren Partnern gestellten Programmanteile unser eigenes Programmbudget deutlich”, erläutert Carsten Werner - “es wäre toll, wenn wir ein größeres Kunst- oder Kulturprojekt pro Jahr an die Breminale binden könnten; für die Einrichtungen könnte das interessant sein, weil sie auf der Breminale ein völlig anderes und zudem sehr offenes Publikum erreichen können als in der etablierten Kulturlandschaft.”

Schon in den nächsten Wochen sollen die ersten Projektpartnerschaften vereinbart werden - “die rechtzeitige Förderung durch Bremen Marketing und Senator für Kultur macht uns endlich eine ausreichend langfristige Planung möglich, die auch Eigenproduktionen und Ausschreibungen beinhalten könnte”, erläutert Carsten Werner. “Und vielleicht lassen sich jetzt für 2010 auch noch weitere Sponsoren für Auftritte und Inszenierungen am Café Sand oder in der Wallanlagen finden”, hofft Susanne von Essen - “denn mit dem wachsenden Programmangebot steigen natürlich auch die Kosten für Infrastruktur und Personal kräftig mit”.


Programmübersicht Breminale 2009


Mittwoch 01. Juli



Treue


Kumpels&Friends night
19.00 Dogs run free (D)
Olaf Kock und Michael Krummheuer haben nicht nur im Rahmen der Konzertreihe Songs & Whispers schon von sich reden gemacht.

20.00 Bergen (D)
Sechs Herren und eine ganz wundervolle Dame aus Dresden, die rumpelig-warmen Folkpop mit knarzigen Gitarren, Klavier, Trompete und Grummelbass sowie kleinen Geschichten von traurigen Frauen in Bädern spielen.

21.00 Staring Girl (D)
Diese fünf Kieler sind Teil des von Gisbert zu Knyphausen gegründeten Internet-Netzwerks „omaha-records“ und spielen knarzigen Folk-Pop amerikanischer Prägung, wie er hierzulande höchst selten gespielt wird.

22.00 Garda (D)
Ein Kollektiv, das in wechselnder Besetzung melodramatische Indie-Pop-Songs spielt.

23.00 Videoclub (YMN)
Sie sind multilinguale Hedonisten und machen Musik für Bauch, Beine und Kopf. Das Fachmagazin „Visions“ befand: „So muss man klingen, wenn man den internationalen Vergleich nicht scheuen will.“ Ideenreich, verspielt, unverkennbar.


Baltic Raw Tower


Norwegian Wood
20.00 Ergo (NO)
Marius Ergo ist ein junger Singer/Songwriter aus Oslo, Norwegen. Obwohl seine Musik zweifelsfrei als Folk bezeichnet werden muss, ist er doch ein Vertreter einer neuen Folk-musiker Generation. So kombiniert er gern digitale Versatzstücke mit klassischen, von der Akkustikgitarre getragenen Songstrukturen. Seine Lieder, mit zarter Stimme vorgetragen, durchweht eine für viele “nordische“ Musiker typische Melancholie, welche Schönheit und Trauer, wie auch Angst und Freude miteinander verwebt.

22.00 Leiv Reed (NO)
Ein Norweger mit großer Namensähnlichkeit zur Velvet Underground Legende Lou Reed? Das kann schon mal zu Missverständnissen führen. Aber wenn man die Musik des gerade mal 23-jährigen Leiv Reed hört, wird klar: Da weiß jemand ganz genau, was er will. Der Norweger sieht sich in der Tradition großer Folkbarden wie Leo Kottke und Bob Dylan und man hört die Nähe zu Nick Drake und Elliot Smith. Dabei sind seine Kompositionen von einer Eigenständigkeit, wie man sie von einem Musiker in seinem zarten Alter kaum erwarten würde. Locker perlende Songs, durchweht von sanfter Melancholie und Leichtigkeit, die so gar nicht passen will zum rauen Norwegen. Leiv Reed hat gerade sein zweites Album veröffentlicht.

Global Player


20.00 Videokaraoke
Hauptdarsteller Gesucht!
Starring You macht Zuschauer für drei Minuten zu Stars klassischer Hollywood-Filme Knallhart wie Rocky, gewieft wie Indiana Jones oder einfach nur kitschig wie auf der Titanic: Wer hat noch nie davon geträumt, einmal selbst der Held eines großen Films zu sein? Die Zuschauer können bei der interaktiven Videoaktion Starring You selbst in die Rollen bekannter Filmfiguren schlüpfen und auf ihrer eigenen Leinwand das Publikum begeistern. Die Videokaraoke greift Schlüsselszenen berühmter Hollywoodstreifen auf und verarbeitet sie zu einer witzig-skurrilen Liveperformance. Lachkrämpfe sind bei den Neuinterpretationen von Hitchcock, Spielberg und Co auf jeden Fall vorprogrammiert.

22.30 Visuals, Videokunst und morbides Filmmaterial (D)
Christian Meier-Kahrweg: Water Landscape, Videoloops 2008/2009 (1 Stunde)
I am no wonder productions: *kissable* , Loop, 15 min, 2009.
Tiina Takkula, Race, ca 10 min, Loop 2009 bis 00:00
Viktor Kalafus: „Realitätsnahe Wirklichkeit“ 30 min 2009
Absurde Filmkunst: BEZahlen muss jeder, Stummfilm, ca 4 min 2009
Maciek Salamon /Danziger Videokünstler

23.00 Kino: Oskar in Shorts
Der Kurzfilmverleih Hamburg präsentiert ein Kurzfilmprogramm, dessen Bestandteile alle meindestens für einen Oskar nominiert waren. Ein internationaler Querschnitt mit Filmen, die im Schatten ihrer großen Blockbusterbrüder und –schwestern stehen, aber genauso sehenswert sind: „When Life Departs“, „Delivery“, „More“, „Wahlnacht“, „Father & Doughter“, „Flatworld“ und „Ernst und das Licht“ heißen die Filme, die der Oscar-Jury als besonders herausragend erschienen.

Künstlerin: Nicole Fabert zeichnet bei Veranstaltungen jeder Couleur.
Nah am Geschehen, hält Sie Ihre persönlichen Augen blicke in Zeichnungen fest.
nicolefabert@web.de

DeDrohme / Café Lonely Planet


Schwankhalle & Lagerhaus präsentieren:
19.30 25 Jahre Theatre du Pain (D)
Das eigensinnige Musiktheater wird 25. Gefeiert wird mit einer Neuproduktion, einer Jubiläumsshow und einer Gala auf der Breminale.
Unter vielseitiger Verwendung von Planschbecken, Waschzubern oder, wie zuletzt in „Wortbrot&Fischgesang“, Blecheimern. Aus denen König und Wolfgang Suchner, der seit geraumer Zeit das aktuelle TdP-Trio komplettiert, Fische angeln – um sie von den Anelhaken zu kauen. „Ich will ein besch’rer Mens werden“, lautet eine gesungene Forderung. In ihrer verdrehten Klarheit wohnt das, was diesen Bremer Kulturexport ausmacht: die Frage, wie das geht mit dem korrekten Leben im, nun ja: Falschen. „Gibt es eine Opposition zwischen mir und mir?“, fragt Mateng Polkläsener an einer Stelle. Und schaut dazu so unschuldslämmern in die Welt hinaus, dass einem die Tränen kommen.


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Zeiglers Gourmet-Pop
19.30 Erdmöbel (D)
Was haben Nirvana, Kylie Minogue, Procol Harum, die Bee Gees und die Venga Boys gemeinsam? Eigentlich gar nichts – außer, dass sie alle irgendwann einmal auf Platz eins der Charts landeten – und dass sich ihre Hits schließlich auf dem Album „No.1 Hits“ dieser Band wiederfanden. Mit diesem kühnen Zug machte die in Münster gegründete Gruppe nicht nur im Feuilleton von sich reden. […] Sie übertrugen vielmehr mit subtilem Witz die Songs in die deutsche Sprache und erschlossen mit Titeln wie „Was geht, Muschikatz?“, “Ich machte ’n Scherz“ und „Riecht wie Teen Spirit“ ganz neue Sichtweisen auf altbekannte Musik.

21.30 Ruben Cossani (D)
Sie kommen aus Hamburg und werden von maßgeblichen Experten zu Recht als eine der faszinierendsten deutschsprachigen Pop-Formationen des Jahrzehnts gehandelt. Auch ihre Musik beruft sich geschmackssicher auf große Momente der Pop-Geschichte, von Burt Bacharach bis Brian Wilson, von Phil Spector bis zu den Walker Brothers. Schöngeist Galore, erhabener Klangwohlstand – keinesfalls verpassen!


Weltbühne


Bremen Eins präsentiert:
19.00 La Minor (RUS)
Durch die herzerwärmenden Ganoven-Moritaten der Petersburger Band weht das Flair der Hafenkneipen von Odessa und der Geist des sowjetischen Untergrundsängers Arkadi Severny, dessen Lieder einst nur auf illegal kopierten Kassetten kursierten und trotzdem im ganzen Land bekannt waren. Ein Stelldichein zwischen Wodka und Rotlicht bei sentimentalen Melodien zwischen russischem Hinterhof-Chanson, Polka, Klezmer und deren Anverwandten, dargeboten auf dem klassischen Instrumentarium mit dem russischen Akkordeon Bayan, Saxophon, Balalaika und Tuba.

21.00 KAL (YU)
Diese Band hat sich in Serbien, genauer gesagt in den Vorstädten Belgrads gefunden. Sie wandeln musikalisch zwischen den Welten, fühlen sich im Rock ’n Roll und Pop ebenso heimisch wie im Tango oder in den Halsbrecherischen Gipsy-Spielweisen ihrer Nachbarschaft.

23.00 Lars Rudolph & Mariahilff (D)
Der Schauspieler Lars Rudolph erweitert als Sänger seine Darstellungskunst um Stimme, Geräusche und Trompete – was nicht heißt, dass ein Konzert mit ihm keine gehörige Portion düsteren Theaters versprüht. Die Berliner Krach-Mandolinen-Band Kapaikos, die laut Spex „im Herzen Punk ist, irre gute Laune und das Leben wieder aufregend macht“, unterstützt ihn nach Leibeskräften und mit jeder Menge Dezibel: Zusammen sind sie Mariahilff.


Flut


La Nuit Française
20.00 Kiemsa (F)
Die gut gekleideten und frisch frisierten Herren aus Nantes blasen zur Jagd auf die Ohren: Alle sieben Musiker experimentieren exzessiv mit Rock’n’Roll, Hardcore, Punk und Hiphop. Messerscharfe Bläser und krachende Gitarren bringen Köpfe, Füße und Wände zum wackeln. In Anzügen und mit Irokesen-Haarschnitten wie aus dem Bilderbuch spielen sie eine Show, bei der die Funken sprühen.

22.00 Metisolea (F)
Die Band aus Bordeaux hat gerade mit „La Chute et l’envol.2“ ihre zweite CD herausgebracht, auf der sie mit einer Leichtigkeit den Sprung zwischen verschiedenen Stilen und Kulturen zelebriert, so als wäre es das Natürlichste der Welt, mal eben Flamenco mit Electro, HipHop und fetten Gitarren in einen Topf zu werfen. Die sieben Musiker mixen mit einer unverkrampften Respektlosigkeit diese Stile und formen daraus einen Sound, der den Namen Mestizo nur zu Recht trägt.


Donnerstag 02. Juli



Treue


Lange Bremer Nacht
17.00 AMOK (D)

17.40 Hellhaak (D)

18.20 Helleater (D)

19.00 As I am (D)

19.40 Season(D)

20.20 Tribal`s Tale (D)

21.00 TekFu (D)

21.40 Caldera (D)

22.20 Promises Promises (D)

23.00 Scumpies (D)

23.55 Calamari Sidetrip (D)

00.50 Quiron (D)

01.45 Bassi Bueller (D)


Baltic Raw Tower


Local Folks
20.00 The Canoe Man(D)
Ein Bein im Grab, das andere auf festem Grund. Der Kopf gesenkt, den Blick erhoben. Ein einsamer Ruf in die Kälte des Alltags, entwickeln "the canoe man" aus Schichtungen von Folk-, Countryblues-, Hip Hop-, und Elektro-Elementen ihre Version von kontemporärer Musik. Durch ihre Besetzung als Duo sind die Lieder von "the canoe man" sparsam und offen instrumentiert, mal ein akustisches Kammerspiel, mal ein bebender Zirkus aus Beats und verzerrter Gitarre. Die verwendeten Instrumente, Stimme, Gitarre, Bass, Melodica, Orgel, Human Beatbox, Drum Machine und Cassettenloops, kontrastieren sich dabei mit ihren spezifischen Rythmen und Klangfarben und bilden doch ein Ganzes.

21.30 Annalena Bludau (D)
Annalena Bludau ist eine junge Singer/Songwriterin aus Norddeutschland. In englischer Sprache stellt Sie mit einer unverwechselbare Stimme Pathos neben Schlichtheit und Zartheit neben Ungestüm. Mit Gesang und Gitarre entstehen Lieder zwischen Folk und Pop, die das Ohr erobern und das Herz nicht verlassen. Bisher ohne Label (bestimmt nicht mehr lange), aber schon mit reichlich Bühnenerfahrung und noch mehr Talent ausgestattet, ist sie eine der New Folk-Hoffnungen Bremens.

23.00 The Dad Horse Experience (D)
Dass Gospelmusik im 21. Jahrhundert auch jenseits von Jubilee Quartets und Mass Choirs eine Daseinsberechtigung hat, beweist die One Man Gospel Band des Banjonisten und Songwriters Dad Horse Ottn (Dad & Buried, The Pale Pony Brothers) immer wieder aufs Neue. Mit Gesang, Banjo, Basspedal und Kazoo spielt er respektvoll interpretierte Klassiker und Eigenkompositionen, die sich thematisch vom Ruf nach spiritueller Transformation bis hin zur Frage bewegen, ob das World Trade Center im Himmel steht. Tief verwurzelt in Sacred Harp Music, Country Blues und Punkrock stehen die überkonfessionellen Songs der DAD HORSE EXPERIENCE fern jeder Missionierungsabsicht; sie transportieren keine religiöse Botschaft, sondern eine spirituelle Erfahrung.


Global Player


14.00 Kinderbreminale

20.00 Videokaraoke
Hauptdarsteller Gesucht!
Starring You macht Zuschauer für drei Minuten zu Stars klassischer Hollywood-Filme Knallhart wie Rocky, gewieft wie Indiana Jones oder einfach nur kitschig wie auf der Titanic: Wer hat noch nie davon geträumt, einmal selbst der Held eines großen Films zu sein? Die Zuschauer können bei der interaktiven Videoaktion Starring You selbst in die Rollen bekannter Filmfiguren schlüpfen und auf ihrer eigenen Leinwand das Publikum begeistern. Die Videokaraoke greift Schlüsselszenen berühmter Hollywoodstreifen auf und verarbeitet sie zu einer witzig-skurrilen Liveperformance. Lachkrämpfe sind bei den Neuinterpretationen von Hitchcock, Spielberg und Co auf jeden Fall vorprogrammiert.

22.30 Retrogames (D)
Dank des „Oldenburger Computer Museums“ ist uns eine Sammlung historischer Rechnersysteme mit dem Fokus auf Homecomputer von 1977-1987 in die Hände gefallen! So freuen wir uns endlich Pac Man im ganz großen Stil zu spielen und dabei werden wir nie alleine sein.

23.00 Kino: Future shorts
Das Kurzfilmlabel Future Shorts gründete sich 2003 in London und entwickelte sich mit seinen Events als außergewöhnliche Alternative zu herkömmlichen Kurfilmfestivals. In 30 Ländern und mehr als 100 Städten finden mittlerweile futureShorts-Events statt. Zum Netzwerk zählen Länder wie Großbritannien, Deutschland, USA, Italien, Holland, Kanada, Russland, Kenia, Bangladesh, Kolumbien und sogar Afghanistan. In Bremen finden die Veranstaltungen regelmäßig in der Stauerei in der Überseestadt.

Künstlerin: Nicole Fabert zeichnet bei Veranstaltungen jeder Couleur.
Nah am Geschehen, hält Sie Ihre persönlichen Augen blicke in Zeichnungen fest.
nicolefabert@web.de

DeDrohme / Café Lonely Planet


WFB & kulturg.u.t präsentieren:
14.00 Talkshow Kinderträume
Der Kinderzeit-Moderator Andrée Pfitzner schaut mit jungen Breminale-Besuchern hinter die Kulissen ausgewählter Traumberufe.

17.00 Kulturelle Ursuppen und Kreativwirtschaft (D)

17.30 Radau
Die Rockband sorgt mit ihrem Mitmachprogramm im „Drohme“ für ein Konzerterlebnis mit reichlich Action und rockigen, mitreißenden Klängen für Kinder und Eltern: Musik für Ohren und Beine – und garantiert blockflötenfrei!

19.00 Klub Analog (D)
Ob das, was sich viele Kinder und noch manche Erwachsene als Traumberuf vorstellen, wirklich einer ist, lässt sich vielleicht im Klub Analog ergründen, den aus der Überseestadt auf die Breminale an die Weser zieht. In der sechsten Folge des Netzwerktreffens geht es um die darstellenden Künste – alles, was mit der Produktion und Darbietung von Theater, Varieté, Kabarett, Musical, Tanz, Zirkus, Puppentheater etc. zu tun hat. Das schließt ganz unterschiedliche Künstler ein, die ihr Geld außerhalb des öffentlich geförderten Theaterbetriebes erwirtschaften. Eines sind sie dabei sicher alle: Überlebenskünstler.
Gäste:
Susanne von Essen - künstlerische Leitung der Breminale und Kuratorin der Schwankhalle.
Uli Baumann - Komikerin, Entertainerin und Sängerin; Oliver Behnecke - Theatermacher, Regisseur und Festivalproduzent - Stadtrauminszenierungen; Michael Meyer - Schauspieler in der Shakespeare Company; Jacqueline Davenport - Ballettmeisterin und Choreographin; Christoph Backes (Ideenlotse und Kulturwirtschaftsexperte, früher selbst Theatermacher) moderiert die Diskussionsrunde

im Anschluss: Bella Bordella & die Beat Buben (D)
Uli Baumann entführt als Bella Bordella & die Buben mit ihrem Programm „Schmutzige Melodien“ ins Rotlichtmilieu der 50er und 60er Jahre und präsentiert Raritäten und Hits der Sünde und des Lasters von Herzschmerz bis Hardrock.

22.30 Rainer von Vielen (D)
Er hat von Haus aus wenig mit rotem Licht zu tun, rechnet man die gelegentlichen Einfärbungen von Sonnenauf- und -untergang über den sanften Hügeln des Allgäu heraus. Da kommt er nämlich her, was man ihm aber keinesfalls anhört. Seine Musik ist nämlich so weltläufig wie nur irgendwas. Und er will auch keineswegs als ländlicher Barde auf seiner Alm sitzen bleiben. Über einer bei aller Eingängigkeit frappierend eigenwilligen Soundstruktur aus HipHop, Electro Clash, Rock und Punk-Spirit fordert er deshalb: „Tanz deine Revolution!“

swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Live in Bremen / Streewaves
18.00 Pup‘Curl (F)

19.00 Starcatcher (NL)

Ein internationales Musik-Austausch-Projekt, das den Gewinnern von Band-Nachwuchswettbewerben in Danzig, Marseille, und Bremen die Möglichkeit bietet, gemeinsam an Workshops teilzunehmen und in den anderen Städten Bühnenerfahrung zu sammeln.

20.30 Grillmaster Flash & Bademoden mit Spitze (D)
Mal scheppert eine Orgel fast so schön wie in Dylans „Like A Rolling Stone“, mal singen sie melancholisch vom eigenen Ende und machen ganz allgemein einen überaus sympathischen Eindruck.

21.30 Zebra (D)
Wahrscheinlich zählen sie große Indie-Bands zu ihren Inspirationen: Mal schimmern R.E.M. durch, mal klingen frühe Radiohead an, souverän zu einem erfreulich eigenständigen Gesamtklang verschmolzen.

22.30 Black Night Crash (D)
Sie überzeugten die „Live In Bremen“-Jury im vergangenen Jahr mit ihrem mitreißenden Garagen-Rock.

23.30 Kleinstadthelden (D)
Sie entschieden dieses Jahr den „Live In Bremen“ Wettbewerb für sich und bekennen sich ganz ungeniert zu Emo, meinen damit aber weniger eine schwarzgeschminkte Subkultur mit Bahnhofs-Affinität, sondern Rock mit emotionaler Aufladung.


Weltbühne


Bremen Eins präsentiert:
20.00 T-99 (NL)
Sie kommen aus Amsterdam und gehören zur Speerspitze der europäischen Roots-Szene, weshalb auch kein Geringerer als Chuck Berry sie schon in sein Vorprogramm einlud. Mit ihrem elektrischen Mix aus Rock ’n Roll, Blues, Country, Surf und Punk, aufgebrezelt mit jeweils einem kräftigen Schuss osteuropäischer und Nordafrikanischer Einflüsse, nehmen Mischa den Haring (Gesang, Gitarre, Banjo, Harmonika), Martin de Ruiter (Gesang, Schlagzeug, Perkussion) und Donné la Fontaine (Bass, Gesang, Trompete, Flöte, Ukulele) ihr Publikum mit auf eine schweißtreibende Reise.

22.00 Wonderbrazz(DK)
Das schelmisch benannte Sextett aus Kopenhagen reist in der Zeit. Die Dänen nehmen uns in ihrem Programm „A Funky Miracle“ mit in die Ära der so genannten Blaxploitation-Filme der späten 60er und früheren 70er, in denen schwarze Superhelden und –heldinnen in kühn betitelten Streifen wie „Black Gestapo“, „Blacula“ und „Black Lolita“ die Leinwand eroberten. Die Mittel der Wahl sind Funk, Soul, Blues und Jazz, angetrieben von gleich zwei Schlagzeugern, einer mächtigen Hammondorgel und natürlich einem satten Bläsersatz. Den Ritterschlag erhielten Wonderbrazz, als New-Orleans-Legende Dr. John sie zum gemeinsamen Konzert lud.


Flut


Rock 2 Soul
20.00 Hate2Lose (D)
Die über ganz Norddeutschland verteilten sechs Musiker sind mit mittlerweile fünfzig Konzerten wahrlich keine Anfänger mehr, und mit der in den Peppermint Park Studios aufgenommenen Single „Mr. Killjoy“ haben sie sogar einen kleinen Hit gelandet.

21.15 Fucking in Champagne (D)
Auch diese Band aus Bremen hat den Nachwuchs Status abgelegt, durfte sie doch neulich And You Will Know Us By The Trail Of Dead supporten. Die vier Jungs lassen es gerne krachen, auch verbal und haben Vorlieben für Aphex Twin, Hackepeter und Bruce Lee.

22.30 Lukas Sherfey (DK)
Er war einst Sänger der Soul-Punkband The Movement. Als Solokünstler führt er den Weg seiner Ex-Band noch konsequenter fort und avanciert damit in Dänemark zum charmanten Mod mit einer gelungenen Mischung aus 60s-Pop, 70s-Britrock und jeder Menge Northern Soul. Mit seiner facettenreichen Stimme erinnert Sherfey wahlweise an Elvis Costello und Paul Weller.

00.15 X-Screen (D)
Im Nachtprogramm läuft das Kurzfilmprogramm der HfK Bremen mit dem Titel „O-Du Lieber Augustin“ mit 22 Filmen als Reminiszenz an den Bremer Schriftsteller Michael Augustin.



Freitag 03.Juli



Treue


18.00 Flow Job (D)

19.00 Maks and the Minors (D)
Sie vermengen ohne falsche Bescheidenheit Polka, Punk, Pop und Balladen, weil sie auch privat nach Tom Waits gerne mal Aerosmith auflegen. Wozu sollte man sich festlegen lassen, wenn es doch so viel aufregende Musik gibt. Dabei geben sie einer ehrwürdigen Klangästhetik klaren Vorzug: „Wir haben Fender Rhodes und superalte Verstärker benutzt, auch Vintage-Mikrofone, eine Bandmaschine, keinen digitalen Echohall, wir haben auf 24 Spuren analog aufgenommen und auf Keyboards zugunsten eines alten Pianos komplett verzichtet.“ Über Corporate Identity sollen sich andere Leute Gedanken machen.

20.15 Monkeemann (D)
Als hätten sich Oasis mit den Beatles zusammengetan, hinter diesem Klang verbergen sich jedoch keine Liverpooler Rock-Götter, sondern der Wilhelmshavener Ralf Lübke.

21.30 Supervoss (D)
Sexy Punk ist ein Mix aus krachenden Gitarren und süßen Melodien. Kompositorisch gibt es keine Grenzen: lediglich prägnante Melodien und laute Gitarren muss es haben.

22.30 siva. (D)
Die Band aus Berlin musiziert mit umfangreichem Instrumentenpark zwischen Field Recordings, Pop, Rock, Elektronik, Samples, Minimalismus und Home Recording. Einen Tag bevor ihr neues Album erscheint, dürfen wir schon mal reinschnuppern.

24.00 Lauschdochmal (D)
Dieses DJ-Team aus dem Zucker-Club rundet die Nacht ab.


Baltic Raw Tower


Loop machine & mandolines
20.00 Flight of Stairs
Das noch sehr junge Musikprojekt des Mitbegründers des Mandolinenchors "KAPAJKOS", Ole Wulfers und der bildenden Künstlerin Anna Jandt. Weird-folk, gesanglich verortet zwischen Susanne Vega und den Folksängerinnen der späten 60er JAhre und musikalisch extrem sparsam begleitet auf Akkustikgitarre und / oder Mandoline. Die Songs muten dabei an wie Miniaturen oder Skizzen, ohne dabei je den musikalischen Faden des Stückes zu verlieren oder sich zu sehr in Experimenten zu verstricken.

22.00 Denis Jones (UK)
Denis Jones ist ein autodidaktischer Gitarrist und Songwriter aus Lancashire, England. Seine musikalische Karriere begann er ziemlich klassisch als Songwriter, wie z.B. ein John Martyn. Auf dieser Grundlage entwickelte Denis Jones über die letzten drei Jahre eine Live-Performance, die einem schlichtweg den Atem raubt! Um sein experimentales und individuelles Gitarrenspiel, sowie seiner gefühlvollen Stimme als Herzstück, bastelt Denis Jones überwältigende, verflochtene Instrumentierungen aus Beatbox Rhythmen, mehrschichtigen Vocals und weltfremden Klängen. Das ist alles sehr subtil, herzzerreißend, springt zwischen Folk, Blues und geheimnisvoller Electronica. Denis Jones hat in ganz Europa gespielt, ob nun Litauen, Georgien und Kroatien, oder auf renommierten Festivals in England, wie Glastonbury, End of the Road, Great Escape, Big Chill und Futuresonic. Er spielte als Support u.a. für Amp Fiddler in der Philharmonie in Liverpool, Efterklang, Chris Corsano, Hieran Hebden und Steve Reid. Sein Debutalbum „Humdrum Virtue“ wurde 2007 in einer einzigartigen limitierten Ausgabe veröffentlicht, war ruckzuck ausverkauft und führte zu einer Neuauflage.


Global Player


14.00 Kinderbreminale

23.00 Kino: 99 Euro Films
Zwölf deutsche Regisseure, zwölf ganz individuelle Kurzfilme: dramatisch, komisch, cool! Das sind die 99 EURO FILMS. Im Rahmen des Filmfest Oldenburg haben zwölf Regisseure jeweils einen Kurzfilm mir einem Budget von maximal 99 Euro gedreht. Heraus kam der Beweis, dass deutscher Film auch wild, neu, modern, witzig, politisch und unterhaltsam sein kann. Dazu gelang es, auch prominente Darsteller zu gewinnen: Oliver Korittke istebenso zu sehen wie Jan Plewka von Selig.

23.30 Pixel Fall 3D (PL/D)
Hier setzen sich Künstler aus Bremen und Danzig mit dem Phänomen Wasser und den damit verbundenen globalen Gefahren auseinander, die durch die fahrlässige Nutzung dieses wertvollen Gutes entstehen. Das Stück ist als ein Computerspiel mit mehreren Leveln angelegt, in denen sich Visualisierung, Musik und Choreografie zu einem Ganzen zusammenfügen. In einem halbtransparenten Kubus, der in vier Metern Höhe über dem Publikum trohnt, werden die Tänzerinnen ihre Choreografie aufführen, die im Zusammenspiel mit Projektionen auf den Gazewänden den Eindruck eines Computerspiels erzeugt.

24.00 Flambal Olek - Feuershow (D) Um diese Perle der Gastlichkeit herum gruppiert sich Erstaunliches: Sieben Feuerartisten aus Bremen, Hamburg und Berlin zeigen moderne Feuerkunst. Begleiten Sie Flambal Olek auf eine zauberhafte, witzige und feurige Traumreise.

00.30 Pixel Fall 3D (PL/D)

Künstlerin: Nicole Fabert zeichnet bei Veranstaltungen jeder Couleur.
Nah am Geschehen, hält Sie Ihre persönlichen Augen blicke in Zeichnungen fest.
nicolefabert@web.de

DeDrohme / Café Lonely Planet


agit.polska & artserv.net präsentieren:
14.00 Talkshow Kinderträume

16.00 Christiane Rösinger (D)
Sie gründete vor gut 20 Jahren die Weg weisende Band „Lassie Singers“. Wie „Männliche Mitmenschen“ so ticken konnte man in deren Songs lernen – und warum Blixa Bargelds „letztes Biest am Himmel“ eigentlich doch einen ganz hübschen Pop-Song abgibt. Im möglicher Weise ein ganz klein wenig autobiografisch gefärbten Roman „Das schöne Leben“ erzählt die Musikerin und Kolumnisten vom Weg aus der südwestdeutschen Provinz in die Künstlerkolonie Kreuzberg – und erklärt, was es mit Begriffen wie „Lo-Fi-Boheme“ und „Unterforderungs-Burn-Out“ auf sich hat.

17.00 Wenzel Storch (D)
Einen anderen Rückspiegel hält Wenzel Storch allen vor, die mit ihm hineinblicken wollen: Betont sanft inszeniert er sich – mag man dem Titel des just im Ventil Verlag erschienen Storch-Sammelbandes folgen – als „Bulldozer Gottes“. Eigentlich ist er („Reise ins Glück“) Filregisseur. Doch fallen bei seinem atemberaubenden Erkundungsarbeiten immer wieder hübsche Möbelstudien, selbst gemachte Gebete und Buntpapiercollagen ab – und die soll die Welt hören, lesen und sehen!

19.30 Allroh (D)
Das ist Anne Rolfs allein mit ihrer Gitarre. Das klingt aber keinesfalls nach Lagerfeuer - wenn schon Feuer, dann eher eine veritable Flammenwand. Allroh spielt losgelöst von klassischen Songformen, befreit, mit schroffen Klangmassiven, betörend wilden Eruptionen, reizvoll kontrastiert von akustischen Intermezzi, was Steve Albini von Shellac dazu bewog, die Dame ins Vorprogramm seiner Band einzuladen.

20.00 DJ Soundsupporter (D)
DJ Sound der wunderbaren Hamburger Jungs in den Sonnenuntergang am Cafe Lonely Planet.

21.00 La Cherga (A)
Der Verein für deutschpolnischen Kulturaustauch agit.polska und die Kulturaustauschinitiative der Schwankhalle, artserv. net, präsentieren dann La Cherga. La Cherga haben sich nach einem charakteristischen Flickenteppich vom Balkan benannt. Die Band, deren Mitglieder aus verschiedenen Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien kommen, floh vor dem entfesselten Nationalismus nach Titos Tod und traf sich in Deutschland und Österreich, um zusammen Musik zu machen. Ihr Sound, in dem sich Ska, Dub, Techno, Jazz und Balkan-Stile mischen, ist ein explizites politisches Statement wider den vaterländischen Gedanken: „Radical unity party music!“

23.00 Maciek Grzywacz Quartet (PL)
Der Verein für deutschpolnischen Kulturaustauch agit.polska und die Kulturaustauschinitiative der Schwankhalle, artserv. net, präsentieren das Maciek Grzywacz Quartett. Der Danziger Gitarrist Grywacz gastierte mit seinem Modern Jazz schon im vergangenen Jahr erfolgreich in der Schwankhalle. Er ist mit der Creme de la creme der polnischen Jazz-Szene ebenso auf Du und Du wie mit internationalen Stars wie Avishai Cohen und Tyler Hornby, der ihn im vergangenen Jahr auch in Bremen begleitete.


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Bremen Vier präsentiert:
19.30 Herbstrock (D)
Hier gibt es durchaus tanzbare Clubtracks, verquere Elektroballaden und mächtige Rockhymen. Mit dieser einschmeichelnden Melange haben sie in Österreich schon den „Amadeus“, den wichtigsten Musikpreis des Landes, abgeräumt. Mit „Die bessere Hälfte“ haben sie soeben ihr zweites Album veröffentlicht, bei dem sie sich prominente Unterstützung von österreichischen Pop-Größen wie Wolfgang Schlögl (Sofa Surfers) und Oliver Welter (Naked Lunch) holten, die mit den Herbstrockern und ihrer Rockerin ein modernes Pop-Album mit Ecken und Kanten aufgenommen haben.

21.00 Polarkreis 18 (D)
Eine gewisse Kühle durchzieht zwar durchaus bisweilen die schwelgerischen Pop-Eden der Dresdner Band, aber zugleich umarmt diese Musik großzügig und offenbart ihren warmen emotionalen Kern. „Die Musik von Polarkreis 18 ist heftig, unglaublich breit, großkotzig und transzendent“, schrieb das Pop-Magazin Intro begeistert.

23.00 Selig (D)
Heute singt der versammelte Mainstream Deutsch, und Selig sind wieder da, um zu ernten, was sie gesät haben. Und es geht ihnen gut dabei: „Es war, als würden wir zum zweiten mal heiraten“, verkünden sie begeistert über ihre Reunion.


Weltbühne


Nordwest live
19.05 RBC (Prince Robinson/Colin Bass/Denis Clement) (USA/UK/CDN)
Unter diesem Kürzel treten Gitarrist und Sänger Prince Robinson, der (nomen est omen) Bassist Colin Bass und Schlagzeuger Denis Clement auf. Robinson arbeitete immerhin schon mit Legenden wie Ike Turner, Thelma Houston und Bebop-Vater Dizzy Gillespie. Colin Bassist nicht nur seit über 30 Jahren Mitglied der Progressiv-Rock-Band Camel ist, sondern jahrelang bei den Weltmusik-Pionieren 3 Mustaphas 3 spielte und auch als Produzent mit so unterschiedlichen Musikern wie der malischen Sängerin Oumou Sangare, den Klezmatics, Ali Hassan Kuban und Steve Hillage von Gong gearbeitet hat. Denis Clement ist der Benjamin des Trios, hat sich allerdings auch schon einen Namen gemacht: Seit 2000 ist er Schlagzeuger bei Camel.

20.30 Tiny Tribe featuring Matthias Bergmann (D)
Sind ein freigeistiges Jazz-Trio aus Köln und Stuttgart mit Florian Zenker (Gitarre, Cister, Elektronik), Jens Loh (Bass, Elektronik) und Afra Mussawisade (Perkussion), das sich für die Breminale noch um den Flügelhornisten Matthias Bergmann verstärkt hat, um eine reizvolle imaginäre Folklore in der Sprache des Jazz zu pielen.

21.45 No Blues (NL)
Gründer der Band ist der Gitarrist, Sänger und Dobro-Spezialist Ad van Meurs, seines Zeichens Folkrocker mit Punk- und Avantgarde-Erfahrung. Mit Anne-Maarten van Heuvelen am Bass und dem Oud-Virtuosen Haytham Safia lassen sie zwischen Country, Folk und arabischen Klängen musikalisch nur wenig nichts aus, und selbst der Blues gibt gelegentlich dann doch ein kleines Gastspiel.

23.00 Big Blind (NL)
Ein Quartett, das beeinflusst von Howlin’ Wolf, Freddie King, den Fabulous Thunderbirds und Stevie Ray Vaughan in klassischer Besetzung kraftvollen Blues-Rock zelebriert.


Flut


Kogge Pop Summer Camp 09
15.00 BremerBarthaar’s T-Shirt-Siebdruck (D)

19.30 Atlantic / Pacific (USA)
Ist niemand geringeres als die Songwriter Garrett Klahn und John Herguth, bekannt durch die Emo-Bands Texas is the Reason und House And Parish, und sie werden den Kogge Pop eröffnen.

20.30 Stun (D)
Keine deutsche Indie-Rockband schreibt so schöne Melodien wie diese aus Bremen, die aber auch den Noise Faktor in ihren Songs nicht zu kurz kommen lässt und somit folgerichtig den Kogge Pop Abend eröffnet.

21.45 Scanners (GB)
Aus London zelebrieren sie einen erfrischenden Sound zwischen Indie, New Wave und Pop. Jeder Song ist anders, mal melancholisch bezaubernd, mal Dancefloor-tauglich. Und über allem schwebt die wundervolle Stimme der Sängerin Sarah Daly. Sie sind sicher nicht die erste Band aus London, die sich die Etikette Artrock auf ihre Fahnen näht, aber die erste seit langem, die fast ohne Industrie und Testosteron eine Menge Staub aufgewirbelt hat.

23.15 Why? (USA)
„Alopecia" nennt sich das fantastische dritte Album von ihnen, dem psychedelischen, Folk-Pop-Kollektiv aus Oakland, Kalifornien. Mastermind Yoni Wolf - seines Zeichens Mitbegründer des experimentellen Labelkollektivs Anticon und Mitglied von cLOUDDEAD - und seine Bandkollegen stellen die bis dato kritischste und zugleich schlüssigste Veröffentlichung vor.


Samstag 04. Juli



Treue


16.30 Intermediate (D)

18.00 Cody (DK)
Sie sind die Band des dänischen Singer / Songwriters Kasper Kaae, der mit wechselnder Begleitung zauberhafte Folk- und Country-perlen aneinandergereiht, als sei gar nichts dabei. Perlende Steel-Guitar-Fäden, glockenhelle Autoharp und Westerngitarre schmiegen sich an elektronische Beats und kleiden die melancholischen Melodien in ein sehr eigenständiges Klanggewand.

19.00 Play the Seeds (D)

20.15 Alex Amsterdam (D)
„Indie | Pop“ nenn sie ihre Musik, ohne Bindestrich, als gleichberechtigte Brüder. „Indie“, weil ihre Songs durch bittere Melancholie, herzhaften Anschlag und knusprigen Gesang Kante und Tiefe erhalten. „Pop“, weil ihre Melodien das Herz öffnen und sich auch außerhalb der Clubs bestens dafür eignen, das Leben von Menschen auf Autobahnen und Auslandsflügen zu begleiten.

21.00 Super 8 Filmfest (D)

23.00 Cody (DK)

24.00 ZOOClub mit live Drum & Bass (D)


Baltic Raw Tower


folk-artnow Allstars
20.00 Haruko (D)
Haruko wuchs in einer Musikerfamilie auf und Folk wurde ihr sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Ihre Songs folgen allerdings nicht ausschließlich der Folkthematik und scheuen sich nicht vor Ausflügen in die Popmusik. Die Mischung aus Folk und Pop ergibt in Verbindung mit ihrer markant-verträumten Stimme einen berührenden Sound, der schon die Besucher ihrer ersten ausgiebigeren Tour im Frühling 2009 in seinen Bann zog. Erste Stimmen zu ihrem im Sommer erscheinenden Album „Wild Geese“ (auf Bracken Records - UK) sprechen unter vorgehaltener Hand sogar schon vom Folkgeheimtipp des Jahres.

21.30 Hlynur Gudjonsson (D)
Wer die Musik des Bremer Songwriters Hlynur Gudjonsson erfassen will, muss sich ihr ganz und gar hingeben. Seine Kompositionen sind fern ab vom Mainstream, die Harmonien eigenwillig und doch von einer Zartheit und Schönheit, für die es sich lohnt, genauer hinzuhören. Seine einzigartige Stimme, abgrundtief und durchdringend, wird perfekt ergänzt durch sein akzentuierte, minimalistische Gitarrenspiel.
Hlynurs Musik ist kein Pop und sie versucht es auch gar nicht erst zu sein. Sie erzählt von einer Welt Abseits von Ruhm, Glanz und Glück. Hlynur berichtet in seinen Liedern von Hoffnungslosigkeit, Trauer, Einsamkeit und endloser Nacht. Und doch kann man, wenn man genau hinschaut, hin und wieder einen kleinen Lichtschein durch die Dunkelheit stahlen sehen.

23.00 Radio Disorder (F)
Radio Dirorder ist das neue Slowcore/ Elektro-Folk Projelt des fraanzösischen Tausendsassas Bill van Cutten. Bill hat sowohl solo, als auch mit Bands wie The Van Cuttens, Balroynigress, Aylicja, Gajah und Sold Out Cyclone bereits Erfolge feiern können und stand auf unzähligen europäischen Bühnen. Bills Songs sind düster, voller Zweifel, Enge und Dissonanz und doch visionär und von leisen Momenten der Harmonie durchzogen. Radio Disorder folgen den Pfaden, die der junge Bill Callahan alias Smog in den 90er Jahren beschritt, und wer da nun denkt, dass diese Fußstapfen für einen jungen Franzosen zu groß seien, der sollte sich am 04.07. von etwas Besseren belehren lassen.

Global Player


14.00 Kinderbreminale

14.00 Spiele mit Friedmann Friese
Die „Spielerei“ vom Steintor und der Spieleerfinder Friedemann Friese laden am Samstag zu einem Spielenachmittag ein und zeigen euch und euren Familien nagelneue Spiele.

im LiLuBa:
Bridges for Youth - Jugendcircusfestival (LV, S, B, D)


23.00 Kino: KurzFilmRolle
So zauberhafte Stücke wie „Music for one appartment and six drummers“, „Pickly Heat“, „Repete“, „X“, „Zwischen 4 und 6“, „Sat.land“, „Seasong“, „Larger than life“, „Für dich mein Herz“, „Gefahr im Wald“, „Das Ei“, „Das Rad“ und „Eating Out „ hat das Hamburger Filmbüro zu einer Kurzfilmrolle vereinigt.

23.30 Pixel Fall 3D (PL/D)

24.00 Flambal Olek - Feuershow (D)
Um diese Perle der Gastlichkeit herum gruppiert sich Erstaunliches: Sieben Feuerartisten aus Bremen, Hamburg und Berlin zeigen moderne Feuerkunst: Begleiten Sie Flambal Olek auf eine zauberhafte, witzige und feurige Traumreise!

00.30 Pixel Fall 3D (PL/D)

Künstlerin: Nicole Fabert zeichnet bei Veranstaltungen jeder Couleur.
Nah am Geschehen, hält Sie Ihre persönlichen Augen blicke in Zeichnungen fest.
nicolefabert@web.de

DeDrohme / Café Lonely Planet


Institut français präsentiert:
14.00 Talkshow Kinderträume

17.00 Reisen ein Talk mit Matthias Zschokke u.a. (D)
Der Gebrauch des Rückspiegels an sich sei ein Zeichen der Feigheit. Zu diesem Urteil kam der 1954 in Bern geborene Matthias Zschokke. „Auf Reisen“ hatte er Anfang des Jahrtausends den Auftrag mit im Gepäck, Geschehens, Erlebtes – oder eben peinlich Gefühltes, siehe: Feigheit – für den eidgenössischen „Tages-Anzeiger“ aufzuzeichnen. Sein Buch funktioniert als Rückspiegel eines Roman- und Theaterschreibers, der von Berlin aus, wo er seit einem Vierteljahrhundert lebt, die Welt erkundet. Zschokke liest im Café Lonely Planet daraus – und tauscht mit anderen Geschäftsreisenden Reiseerfahrungen aus.

19.00 Barriopopulaire (F)
Feinste französische Töne von Barriopopulaire.

19.30 Elke Brauweiler (D)
Wir kennen sie als die Stimme von Paula, mit denen sie fünf erfolgreiche Alben aufnahm. Aber auch als Duettpartnerin von Bernd Begemann und Jasmin Wagner (besser bekannt als Blümchen) ließ sie von sich hören. Zwar ist Brauweiler aus Berlin, hat aber gerade ein französisches Album aufgenommen: „Twist A Saint Tropez“ ist auch keine Rückkehr zu den Anfängen, denn die frischen Elektronik-Klänge mit starkem 80er-Jahre-Einschlag fanden sich auch in den ersten Paula-Songs.

21.00 Jérôme Minière (CDN)
Er gilt als einer der kreativsten Vertreter der Nouvelle Scène Française. Seine Lieder erzählen Geschichten zwischen Geburt und Tod. Auf einem elektro-akustischen Rhythmusteppich, der seine Stücke trägt, entfalten sich die Harmonien mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Große Popmusik auf der Höhe der Zeit.

23.00 Weepers Circus (F)
Er begann seine Laufbahn eher im Bereich Theater, Tanz und Malerei. Allerdings gehörten bei den fünf Straßburgern Rock-Rhythmen und delikate Melodien schon immer dazu. Der Titel ihres sechsten Albums, „Tout n’est plus si noir…“ (zu Deutsch in etwa: Es ist nicht mehr alles so schwarz…“), deutet etwas von dem sarkastischen Witz dieses Zirkus’ an. Auf der Bühne lullen sie uns mit süßlichen Streicherklängen ein, um uns mit harschen Stromgitarren sogleich wieder aufzuscheuchen, ein melancholisches Lächeln im Gesicht.


swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Bremen Vier präsentiert:
20.00 Gear11 (D)
Amerikanischer Rock-Pop „made in Bremen“: wer auf lebendige, rockige, je nachdem aber auch mal leise, gefühlvolle Gitarrenklänge und Melodien steht, wird an dieser jungen Band mit alten Bekannten von Bands wie Polarstern und den Sailing Ears seine Freude haben. Erst 2008 gründete sich das Quartett mit Sänger und Gitarrist Andreas Cordes, Schlageuger Tobias Pluta, Bassist Sebi Ascher und Gitarrist Tim Fischer.

21.30 Curse (D)
Seinen Namen verdankt er der englischen Aussprache seines bürgerlichen Nachnamens (Kurth). Während der letzten zehn Jahre hat der Rapper aus Minden schon mit allem musiziert was im Hip Hop Rang und Namen hat (sogar RZA vom Wu-Tang Clan steht in seiner Vita), scheute aber auch nicht davor zurück, mit Marius Müller-Westernhagen und Silbermond ins Studio zu gehen, was ihn hoch in die Charts katapultierte.

23.30 One fine Day (D)
Sie geben Ihrer Zukunft ein Zuhause und setzen dabei alles auf eine Karte. Seit 2004 haben sie sich in ihrer aktuellen Besetzung zu einer festen Größe im hiesigen Pop-Punk-Zirkus etabliert.


Weltbühne


Sparkasse in Concert
20.00 Gemma Ray (UK)

21.30 Bethany & Rufus with Yacouba Moumouni & Bonga Jean-Baptiste (USA/CDN/RN)
Sie verbinden das volksmusikalische Erbe Nordamerikas un dem afrikanischen Niger mit karibischen Voodoo-Traditionen, Bethany Yarrow (Stimme und Laute) wuchs mit aerikanischen Folk-Songs auf, die ihr Vater sammelte, Rufus Cappadocia (Cello und Laute) musizierte schon über alle Genre-Grenzen hinweg mit Musikern wie Aretha Franklin und Vernon Reid. Das Duo aus Brooklyn bezauberte mit seinen eigenwilligen Interpretationen alter Volksweisen nicht nur die Jazz-Fachpresse. Mit Gaston „Bonga“ Jean Baptiste (Perkussion, Kalimba, und Stimme)haben sie einen Meister der afrikanisch-haitianischer Trommel-Tradition zum regelmäßigen Mitstreiter erkoren.

22.45 Saint Jude (UK)
Bei dieser Band aus Großbritannien geht es eher deftig zu. Sie haben haben schon gestandene Rocker wie Jimmy Page oder Ron Wood begeistert und sind nun auf der Breminale zum ersten Mal überhaupt in Deutschland zu sehen. Ihr erdiger Rock trägt die schmutzigen Spuren der Rolling Stones, Aerosmith und großer Southern-Rock-Bands wie Lynryd Skynryd, denen die stimmgewaltige Sängerin Lynne Jackaman mit viel Soul Glanz verleiht, was ältere Herrschaften gelegentlich glatt an die Rossington Collins Band erinnert.


Flut


Puschel, Loops, Vibes
15.00 BremerBarthaar’s T-Shirt-Siebdruck (D)

15.00 Bridges for Youth Preview (LV, S, B, D)
Es präsentiert sich das Internationale Jugendcircusfestival, das vom 2. bis 12. Juli im LichtLuftBad stattfindet. Jugendcircusgruppen aus Schweden, Belgien, Lettland, Palästina und Frankreich sowie aus drei Bremer Vereinen zeigen einen kurzen Einblick ihres Könnens

19.00 Sugar & Spice (D)
Als Opener des Abendprogramms spielt diese sehr junge Rock-Pop Band um die ausdrucksstarke Sängerin Aileen Deppe.

20.30 Charles & Erika (D)
Die beiden Unterhaltungsmonster kommen mit ihrem neuen Elektro-Pop-Punk Musikprogramm „Puschelpunk“, von den beiden Meistern der Unterhaltungskunst auf dem Damencomputer gezupft, gesungen und fußgeblasen.

22.00 Ricoloop (E)
Im Anschluss folgt die „one man jam“, der als gelernter Straßenmusiker mit Hilfe seiner Loopstation nach und nach verschiedenste Instrumente und seine Stimme einspielt. All das passiert in Echtzeit, so dass der Eindruck entsteht, dass der Musiker mit sich selbst jammt.

23.30 Jamaram (D)
Eine achtköpfige Band aus Bayern deren Musik von der Spannung zwischen Akustik-Gitarre und Salsa-Orchester, Rock, Pop, Funk und Reggae-Rhythmen lebt. Auf Englisch, Spanisch, Deutsch und Luganda verbreiten sie ihre Message, das heißt unterwegs zu sein: musikalisch, sprachlich, tatsächlich.



Sonntag 05. Juli



Treue


Jazz!
11.00 Rhythmen, Texte, Klänge mit El Viaje (D)
Als Vielseitigkeitschwimmer zeigen sich die MIB-Pools auf von ihrer Bandbreitenseite. Mit der Suite El Viaje nähert sich die MIB-Workshopband musikalischen Verbindungslinien zwischen Kontinenten und Klangkulturen.

13.00 Improvisation and Multiple Arts (D)
Durch Wortakrobaten, Bewegungsfanatiker und Bildaktionisten hat sich das Improvisation and Multiple Arts-Programm verstärkt. „Gerade mitText, Tanz und Video lassen sich Geschichten und Situationen Freier Improvisation gut erzählen“, sagt Kontrabassist Reinhart Hammerschmidt. Mit klassischem und ungewohntem Instrumentarium ergeben sich immer neue Klänge. Dass das alles Bremer Musik ist, hätten Sie nicht gewusst – wetten?!

15.00 Stories of Modern Jazz (D)
Ein Dutzend stadtbekannter und -bewährter Instrumentalisten erzählt dann Stories of Modern Jazz. In Sessions wechselnder Besetzungen kommen Material von Heroen und Geheimtipps in aktuellem Gewand zum Vortrag. Die Bezüge reichen vom Souljazz über afrokubanische Einflüsse bis in die Zentren der New und Modern Tradition. Gehörige Grooves sind genauso garantiert wie elegant-nachdenkliche Figuren und vollmundige Läufe von Klavier und Saxophon.

17.00 Improvisation and Multiple Arts (D)

19.00 Stories of Modern Jazz (D)


Baltic Raw Tower


20.00 The Folk Singer / A Tale of Men, Music & America
Jon Konrad ist ein Folk-Blues-Singer, der unter dem Namen «Possessed by Paul James» durch Texas und Louisiana tourt. Doch nicht nur die Kamera begleitet ihn, er trägt auch Albträume aus einem religiösen Pandämonium, Wut, Verzweiflung und die Sorgeum sein ungeborenes Kind mit sich. Unterwegs mit nichts als einer Fidel, seinem Banjo und einem ausgebeutelten Koffer, begegnet er alten Freunden und gleichgesinnten Singer/Songwritern, streift durch Bars und landet schließlich in New Orleans. Dort sieht sich Jon endlich mit seinen Dämonen konfrontiert. Eine teilweise autobiographische Geschichte Geschichte über Männer, Musik und Amerika, in der Kurt Wert aka Possessed By Paul James der Hauptfigur Gesicht und Stimme gibt.


Global Player


11.00 Kinderbreminale

im LiLuBa:
Bridges for Youth - Jugendcircusfestival (LV, S, B, D)



DeDrohme / Café Lonely Planet


Fuego Labelnight
12.00 Talkshow Kinderträume

15.00 Poetry Slam: Bas Böttcher, Dalibor Markovic, Lydia Daher, Lasse Samström, Bleu Broode & Gast (D)
Der gebürtige Bremer Bas Böttcher verbindet seit Jahren die Flüchtigkeit mancher Lesebühne mit der Solidarität etwa des „Jahrbuchs für Lyrik“. Eine ähnliche Spannweitean Resonanz wurde der 1980 in Berlin geborenen Dichtern und Songwriterin Lydia Daher zu Teil. Dabei macht sie, ganz gleich ob’s Independent – oder hochkulturelles Ambiente gibt, stets „Kein Tamtam für diesen Tag“,sondern singt und dichtet von nachdenklichen Selbstsanierungen, Eiscafés im Kopf und Picknicks im U-Bahn-Schacht. Bleu Broode war Finalist bei Sarah Kuttnhers Slam-Tour und schafft es, in zwei Zeilen eine kleine Kreisler-Hommage (Stichwort: Tauben’)aus dem Hut zu zaubern.

15.00 Die Minnies (D)
Bei den Minnies können Kids lernen, wie es ist, in einer Band zu spielen.

16.00 Schelpmeier (D)
Seine Stimme kennen einige vielleicht noch von Maria Perzil, seine Fotos von hunderten Plattenhüllen von den Donots über die Guano Apes und Kreator bis zu Jasper Van’t Hof. Früher hätte ihn wohl in die Liedermacher-Schublade gesteckt, heute heißt so was zum Glück etwas eleganter Singer/Songwriter. Das ändert nichts an seinen deutschsprachigen Songs, die fast aus der Zeit gefallen scheinen, ohne dass klar wäre, aus welcher denn eigentlich: gelassen, milde, aber keinesfalls verstaubt.

17.00 Daniel Denecke (D)
Auch seine Songs sind vom gleichen Schlag wie Schelpmeiers, nur singt er seine Songs auf Englisch. Er trat bereits im Vorprogram von Whitney Houston und Joe Cocker auf.

18.00 The Cheeks (D)
Mit ihnen kommt Deutschlands beste Power-Pop-Band auf die Breminale. Opulent arrangierter Sixties-Pop mit Country-, TexMex- und Surfanleihen, ausstaffiert mit Banjos, Mellotronen, und 12-saitigenGitarren. Nie überladen, gelegentlich an die Arrangeurs-Künste von Calexico, dann wieder an die legendären Chöre der Byrds erinnernd.

19.00 Black Night Crash (D)
Eine Bremer Band mit Neigung zum Sixties-Sound. Im vergangenen Jahr gewannen sie den Wettbewerb Live In Bremen und seither gehen sie keiner Bühne aus dem Weg.

20.00 Infamis (D)
Sie kommen aus Berlin und spielen eine Art Country Noir, mit Geschichten von der Verliererseite es Tresens, minimalistischen Arrangements, düster scheppernden Twang-Gitarren, Lieder über die erste Zigarette am Morgen und, und, und…

Künstlerin: Nicole Fabert zeichnet bei Veranstaltungen jeder Couleur.
Nah am Geschehen, hält Sie Ihre persönlichen Augen blicke in Zeichnungen fest.
nicolefabert@web.de

swb-Bühne im Bremen Vier-Zelt


Dorfdisko präsentiert:
14.00 Zeitweise (D)
Musikalisch inspiriert von Bands wie den Szenehelden Jupiter Jones Muff Potter, Madsen oder auch Revolverheld, kombinieren sie deutsche Texte über Beziehungen oder auch einfach nur den alltäglichen Wahnsinn mit eingängigen Songs und druckvoller Instrumentierung, geprägt von zwei Gitarren und einem satten Rhythmus-Fundament.

17.00 Hellsongs (S)
Die Nouvelle Vague des Heavy Metal: Wo jene die Klassiker des Punk und Wave in ein zartes Bossa-Nova-Gewand kleideten, verfahren die schwedischen Hellsongs ähnlich mit ihren Lieblingsliedern von Slayer, Iron Maiden, Black Sabbath und Twisted Sister und verwandeln sie in plüschige Lounge-Versionen, was dann an die wundervoll beklemmenden Rock-Adaptionen von Susanna Wallumröd erinnert, die allein oder mit Magical Orchesta AC/DC und Thin Lizzy bearbeitete.

19.00 Johanna Zeul (D)
Sie stürzt sich mit haut und Haaren in ihre Lieder. Lieder, die mit allen gängigen Genre-Konventionen brechen. Ihr prägnanter Gitarrenstil, ihre intelligenten deutschen Texte, der Aufbau ihrer Songs mit Melodien, die sich fest im Ohr verankern, reißen mit zum Fiebern, Lachen, Weinen und Tanzen.

20.30 Chapeau Claque (D)
Mit ihrem charmant-romantischen Elektro-Pop-Chansons nahmen sie dieses Jahr für Thüringen bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil und belegten einen ehrenvollen sechsten Platz, während man in Griechenland schon längst auf den Geschmack gekommen ist, so wie mit ihrem Song „Reykjavik“ letztes Jahr die Top Ten enterten.


Weltbühne


Volksmusik
11.00 Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker
Wenn man sie richtig »abholt«, sind Kinder und Jugendliche offen für alles.
Neugierig auf das, was auf der Bühne passiert. Aufgeschlossen, wenn es um ganz neue Töne geht. Hauptsache, es ist nicht langweilig und man darf auch selber alles ausprobieren. Genau dies wird mit vier Musikern und ihren Instrumenten auf der Weltbühne passieren, leuchtende Augen und rote Bäckchen inklusive.
In der »Musikwerkstatt Bremen« ist das alles drin!
Bitte beachten: Beginn 11.00 Uhr und nicht um 13.00 Uhr, wie versehentlich im Programmheft angegeben.

14.00 Analogik (DK)
Hier mischen sich Balkan, Ska, Hip Hop, Jazz, elektronische Downbeats und Seventies-Sounds zum gemeinsamen Daddeln am Gameboy. Klingt nach einem ziemlichen Durcheinander? Von wegen! Die neun Dänen verstehen es, aus den vielfältigen Zutaten und auf einem kunterbunt zusammengewürfelten Instrumentarium eine verblüffend homogene, unwiderstehlich groovende Tanzmusik zu stricken. Saxofon und Synthesizer, Geige und Laptop, Akkordeon und Nintendo-Konsole – Es gibt nichts, was es nicht gibt.

16.00 Zingaros (RA)
Traditionelle osteuropäische Roma-Melodien mit Euporie und Leidenschaft treffen hier auf die glutvolle, bittersüße Melancholie des Tangos. Das Trio aus Córdoba in Argentinien überträgt mit seiner explosiv-gefühlvollen Musik-Fusion mühelos auch den Funken auf sein Publikum.

Schwankhalle präsentiert:
20.00 Gayle Tufts & Band (D)
Die amerikanische Wahlberlinerin und ihre Band entlassen das Breminale-Publikum mit ihrem neuen Programm in die neue Woche. In ihrem Rock-Abend veranstaltet sie, unterstützt von einer vierköpfigen Band und zwei Sänger